eO<S>00<=Z>00<2>0<)<3E>00<2>00<2>00<2>00<S>00<3£>OOC2>M<2>00<S>00<S>00<S>00<S£>00<2>0<!j Anhang III. Auf die Anleihen der Stadt im Jahre 1807 gingen ein: das eine Mal 14400, das andere Mal 14100 Taler. Jene wurde mit 4, diese mit 5 u. H. ver ­ zinst. Dann brachte das Jahr 1811 den großen Kasernenbau, der unserer Stadt durch königliches Dekret vom 14. Februar 1811 auferlegt wurde. Die Kaserne war für 3000 Mann berechnet und einschließlich des Pavillons für die Offiziere auf 950000 Franken veranschlagt. Diese Summe sollte dem könig ­ lichen Dekret zufolge in den Jahren 1811—1813 in der Uleise aufgebracht werden, daß der König selbst 50000 Franken beisteuerte, der Hauptbetrag der 900 000 Franken aber zur Hälfte durch eine städtische Anleihe, mit 5 Prozent verzinsbar, zur anderen durch eine auf alle Häuser der Stadt zu verteilende außerordentliche Kontribution in Höhe von 3 Prozent des Wertes der be ­ treffenden Grundstücke gedeckt werden sollte. Zu der Anleihe gab die Wohl- tätigkeitskommission, d. h. der Armenfonds 100000 Franken vorschußweise her; der Heft von 350000 Franken sollte auf diejenigen Hausbesitzer dahier als Zwangsanleihe verteilt werden, deren Häuser 2000 Taler und darüber wert seien. Die Hauseigentümer wurden also in doppelter Weise herange ­ zogen. Auf die Zwangsanleihe waren bis zum Herbst 1813 nur 322550 Franken eingegangen; zur Zinsdeckung und Amortisation wurden von 1812 ab jährlich 100000 Franken in den Etat der Stadt eingestellt. Die Zinsen waren bis zum 1. Juli 1813 richtig bezahlt worden. Den am Kasernenbau beschäftigten Handwerkern schuldete man im Jahre 1814 noch rund 20000 Taler. Auch hatte die Wohltätigkeitskommission eine weitere Forderung, — es ist nicht ersichtlich, wofür? — von 5500 Talern, wovon die Zinsen mit 1128 Franken 28 Cts. erst bis 6nde 1812 gezahlt waren. Die durch die Zwangsanleihe vereinnahmten 322000 Franken waren aber auch in der Baukasse nicht mehr vorhanden, da der der Königin nach dem Brande des Schlosses zu Füßen gelegte und gnädigst angenommene don graduit von 100000 Talern, in Wirk ­ lichkeit 104710 Taler 13 Sgr. 4 Heller, den größten Teil davon verschlungen hatte. Jn den nächsten 2 Jahren stieg durch die Kriegslasten der Schuldenbestand der Stadt natürlich noch erheblich und belief sich 1816 auf 252477 Taler, wo ­ von 13114 Taler damals abgetragen wurden. 1 ) Zur richtigen Beurteilung dieser Schuldenlast ist dreierlei zu berücksichtigen: erstens ist der Wert des 1) Die Angabe Piderits in seiner Geschichte uon Cassel, 2. Ausl., S. 347 ist un ­ zutreffend. ©O<32>OO<3DOO<3»>OQ<S>OO<32>OO<3Z>OO<3Z>O0<3Z>OO<3S>OO<3>OO<3>OO<4S>OO<32>OO<S2>OQ<S>OO<3Z>O© 454