440 ®0<^00c^00<^00<32>00<32^00c22>ü0<32>00<32>00csr>00<3s)00ce2)00c32>00c22>00<32>00<32)00<s>0§ Schluß. Cassel als preußische Prommial-Hauptstadt. Die Einverleibung Kurheffens in die preußische Monarchie hatte für Cassel bedeutende Folgen wirtschaftlicher Art. Der Fortschritt unserer Stadt auf dem Ulege der Jndustrie und des Handels war unter der Regierung des letzten Kurfürsten künstlich gehemmt worden, wenn gesagt wird, daß Friedrich Wilhelm feit den Stürmen des Jahres 1848 die mobile Arbeiterbeuölkerung aus feiner Residenz fernhalten wollte, so soll dem nicht widersprochen werden. £in anderer Grund seiner Abneigung, der übrigens ganz seiner fürstlichen Denkungsweise entsprach, war der, daß er der reichste Mann in seinem Staate sein und bleiben wollte, und daß er nicht mit Unrecht fürchtete, eines Tages von einem und dem andern Großindustriellen überflügelt zu werden. 6r wollte auch hier nicht an die zweite Stelle rücken. Sobald die Schranken des Kleinstaates fielen und noch mehr, feit das geeinigte Deutsche Reich eine großzügige Wirtschaftspolitik gestattete, nahm auch unsere Stadt mit unzähligen Schwesterstädten einen bedeutenden wirt ­ schaftlichen Aufschwung. £s holte in dieser Beziehung ein, was es in poli ­ tischer Hinsicht verlor. Damit aber hat auch die Geschichte unserer Stadt eine ganz andere Entwickelung und einen durchaus veränderten Charakter angenommen. Als Hauptstadt eines wenn auch kleinen, doch politisch keineswegs be ­ deutungslosen Fürstentums und als Sitz der Landesregierung durfte sich Cassel eines gewissen und jedenfalls weit größeren Einflusses auf die Geschicke des Landes rühmen, als ihn andere Landstädte ausübten, wie in unausbleib ­ licher Wechselwirkung das Schicksal der Stadt von dem des Landes hervor ­ ragend beeinflußt wurde und somit bis zu gewissem Grade die Stadt- und die Landesgeschichte zusammenfallen. Das hat mit der Wendung des Jahres 1866 aufgehört. Jn die politische Geschichte der preußischen Monarchie teilt Cassel sich mit sehr vielen anderen Städten, und sein Anteil ist nicht einmal besonders groß, ebensowenig wie fein Einfluß. Einen gewissen Ersatz findet die Stadt hierfür darin, daß sie in innerpolitischer Hinsicht mehr und mehr wächst und damit eine neue Geschichte entwickelt, die von der bisherigen wesentlich ver ­ schieden ist. Die alte Bürgergemeinde ist gesprengt, Sie war — längst, ehe noch ®0<3>00<32>00<3>00<®00<S>00<S>Q0<32>00<32>00<3D00®>00<®00<®00<S>00O2>00<3£>00<32>0e