430 ®0<S2>C0<2D00<3E>OÖ<2Z>00<3E>00Ci2>00<3Z>0OC3DCO<j2>0O<*Z>COC*2>C0<3iD00CSZ>C0<*Z>QO<*Z>0O<3£>C® XII. Die Zeit der Reaktion. / Herstellung der Verfassung von 1831. / Untergang der Selbständigkeit des Kurstaates. Hassenpflug wurde wiederum, wie schon bei seiner ersten Amtstätigkeit, zum Minister des Jnnern und der Justiz ernannt. Oberfinanzkammerdirektor Eometfch erhielt die Finanzen, Eegationsrat Alex. u. Baumbach das Aus ­ wärtige und Major uon Haynau das Kriegsdepartement. Am 26. Februar erschien das neue Ministerium in der Ständekammer, und Hassenpflug verlas sein Programm, das durchaus einwandsfrei war. Trotzdem brachte ihm die Versammlung einhelliges Mißtrauen entgegen. Am nächsten Tage wurde eine allgemeine Demonstration gegen ihn veranstaltet und der Kurfürst daran erinnert, dal; er im März 1848 versprochen habe, nur 1 ) solche Katgeber zu berufen, die das vertrauen des Volkes besäßen, worunter man nach tage der Dinge die damals herrschende liberale Partei verstand. Jetzt wollten die Stände die Beseitigung Hassenpflugs um jeden Preis durchsetzen. Der Kampf, dessen einzelne Phasen wir in dieser Stadtgeschichte nicht verfolgen können, begann und führte, da das Ministerium erklärte, bei der Kürze der Zeit kein neues Budget vorlegen zu können, und deshalb einstweilige Genehmigung der Forterhebung der Steuern bis zum 6nde des Jahres verlangte, dahin, daß der Tandtag am 6. Juni diesen Antrag ablehnte, worauf am 12. dessen Auf ­ lösung erfolgte. Am folgenden Tage reiste der Ministerpräsident nach Frank ­ furt ab, um an der von Österreich einberufenen Bundesplenarversammlung zur Herstellung der alten Bundestagsverfassung teilzunehmen, und setzte sich damit den Ständen gegenüber ins Unrecht, denen er das versprechen ge ­ geben hatte, an der preußischen Union festzuhalten, aus der Kurhessen auch tatsächlich am 28. Juni austrat. Der Besuch, den Großherzog Eudwig III. von Hessen in den Junitagen 1850 am Lasseier Hof abstattete, hing wohl mit dieser Politik zusammen. Am 5. Juni gab eine Parade auf dem Bowling- green in der Karlsaue (Abb. Tafel 25) ein glänzendes militärisches Schau ­ spiel; am folgenden Tage besuchten Eudwig und Friedrich Wilhelm die Ruhe ­ stätte ihres gemeinsamen großen Ahnherrn Philipp in der St. Martinskirche. 6s war feit 1628 das erste Mal, daß die Häupter der beiden Einien sich zu 8 0 8 6 8 8 6 8 8 6 8 8 6 8 6 8 8 8 6 8 8 8 1) NB. Das Wörtchen „nur“ fehlt in der mir uorgelegenen Fassung. ©0<*2>00<S>OOCT>OOCT>00<3S>00<32>00<S>OOCT>00<S>OOCS2>00<S2>OOCT>00<3>00<2£>00<S2>OOCT>0® 8 6 8 I 8 6 8 8 8 6 8 8 8 6 8