12T dungsstücke zerstreut umher. Die Schaluppe stand, wie sich's gehört, im Boot; Alles ordentlich befestigt; kein Takel hing über Bord, woraus man hätte schließen mögen, daß etwa ein Fahrzeug, zur Flucht der Mannschaft, in's Wasser gelassen worden, weil das Schiff vielleicht leck geworden und man das Sinken befürchtet. Dies zu ergründen, stellte ich sofort meine Leute an 'beide Pumpen; und mittlerweile, daß sie diese in Bewe ­ gung setzten, ging ich auf dem Schiffe von hinten nach vorne und nach allen Seiten; besah mir's oben und unten, und nahm endlich wahr, daß die Thür zur Kajüte nieder gehauen war. Sogar das Beil, womit dies geschehen sein mochte, lag noch darneben. Ich erschrak nicht wenig über diesen unvermutheten Anblick: denn nun schoß mir's auf's Herz, daß hier gottlose Buben gehaust haben müßten, die den Kapitän oder sonstigen Befehlshaber ermordet hätten und sich in diesem Augenblick, vielleicht absichtlich, im untern Raume versteckt hielten. Voll von dieser Vor ­ stellung hielt ich es nicht für rathsam, mich da hinunter zu wagen. Unterdeß hatten meine Begleiter wacker an den Pum ­ pen gearbeitet, und erklärten nach etwa 12 oder 15 nuten: das Schiff sei rein, und die Pumpen zögen kein Wasser mehr. „So kommt denn Alle!" rief ich — „Nehmt eure Wehren zur Hand, spannt den Hahn und folgt mir dicht zusammengeschlossen nach." — Zn solcher Ordnung stiegen wir nun zuvörderst in die Kajüte hinab, wo der zertrümmerte Eingang uns nichts als einen vollen Greuel der Verwüstung erwarten ließ. Dem war jedoch keinesweges also; sondern überall das Gerathe in bester Ordnung, als ob gar nichts vorgefallen. Ich hob den