Zehnter Abend. 2tm nächsten Sonnabend versammelten sich die Kinder wieder um ihren alten Vater Nettelbeck; jedoch sehr besorgt, daß nunmehr seine Lebensgeschichte beendet sei. Allein er begann zu ihrer Freude: Ich verlangte nach Thätigkeit, ging daher nach Am ­ sterdam, und ward mit den Rhedern einig, auf einem ganz neuen Schiffe, Namens Christina, als Obersteuermann die Fahrt auf die Küste von Guinea anzutreten. Wilhelm. Was sind das: Rheder? Nettelb eck. Das sind die Eigenthümer eines Schiffes, welche es beladen lassen, den Schiffskapitän anstellen, und den Gewinn der Fracht ziehen. Im November des nämlichen Jahres gingen wir unter Segel. Unsere Ladung bestand in solchen Artikeln, wie die Astikaner sie gegen Goldstaub und Elephantenzähne am liebsten einzutauschen pflegen. Die Schiffsmannschaft be ­ trug 106 Köpfe, und das Schiff führte 24 Sechspfündner, weil Holland mit dem Kaiser von Marocco in Mißhellig ­ keiten gerathen war; weswegen allen Schiffen, die des Weges fuhren, aufgegeben worden, sich gegen jeden etwa- nigen Anfall der Korsaren gehörig auszurüsten. Aus dem nämlichen Grunde versäumten wir auch nicht, sobald wir