20 Mehrere. Was bin ich froh, ein Preuße zu sein. Alle, «a wohl! Ja wohl! Nettelbeck. Endlich rief man mich in die Kajüte. „Ich habe mir's überlegt," hub hier der Kapitän an — J „und du magst bleiben. Du sollst Steuermanns-Zunge sein und monatlich sechs Gulden haben; auch will ich für deine Kleidungsstücke sorgen. Doch,'höre, sobald wir mit < dem Schiffe in den Texel kommen, schreibst du selbst an r deines Baters Bruder und erklärst ihm den ganzen Au- ' sammenhang. Den Brief will ich selbst lesen und auch für seine sichre Bestellung sorgen." — Man denke, wie freu- { dig ich einschlug und was für ein Stein mir vom Herzen fiel! Ferdinand. Was ist der Terel? Fritz. Hast du denn vergessen, daß dies ein See ­ hafen in den Niederlanden ist, da, wo die Südersee mit der Nordsee sich vereinigt? Ferdinand. Za! Ja! nun fallt's mir ein. Nettelbeck. Wir gingen unter Segel. Allein ich will es auch nur gestehen, daß, so wie ich meines Oheims Schiff so aus der Ferne ansah, mir's innerlich leid that, es bis zu diesem Schritte getrieben zu haben. Trotz diesem Herzweh erwog ich, daß er nicht mehr zurückgethan wer ­ den konnte, wofern ich nicht vor Beschämung vergehen sollte. Ich machte mich also stark; und als wir im Texei ankamen, schrieb ich meinen Abschiedsbrief, den der Kapi ­ tän las und billigte, und mein Steuermann auf die Post besorgen sollte. Wie die Folge ergeben hat, ist jedoch dieser Brief, mit oder ohne Schuld des Bestellers, nicht an meinen Oheim gelangt; entweder daß dieser zu früh von Amster- .