« 19 ><• Wie und Woher so ziemlich ehrlichen Bescheid; nur setzte iS . ich eine Lüge hinzu, die ich nachmals bitter bereut habe, :r nämlich: Mein Oheim habe mich auf der Reise oftmals *, unschuldig geschlagen, wie denn das auch noch gestern ch geschehen sei. Ich könne dies nicht langer ertragen, und ld so sei ich heimlich weggegangen, und bäte flehentlich, der rr Kapitän möchte die Güte haben, mich anzunehmen. Ich la wollte gerne gut thun. Kr Nun ich einmal so weit gegangen war, durft' ich es auch die richtige Antwort auf die weitere Frage nach ln meines Oheims Namen und Schiffe nicht schuldig bleiben, n, „Gut!" sagte der Kapitän — „Ich werde mit dem Manne cd darüber sprechen." — Das klang nun gar nicht auf mein e. Ohr! Ich sing von neuem an zu weinen; schrie, ich würde r-, sogleich über Bord springen und mich ersaufen, und trieb es so arg und kläglich (mir war aber auch gar nicht wohl ch um's Herz!), daß nach und nach das Mitleid bei dem Kapitän zu überwiegen schien. Er ging mit seinen Steuer ­ leuten in die Kajüte, um die Sache ernstlicher zu über- nr legen; ich aber lag indeß, von Furcht und Hoffnung hin l'e und her geworfen, wie auf der Folter: denn die Schande, en vielleicht zu meinem Oheim zurückgebracht zu werden, schien mir unerträglich. »d Carl. Was ist denn das: eine Folter? rd Nettelb eck. So nennt man die Marteranstalten, ch womit man noch in der Türkei und andern Landern die en Menschen zu zwingen sucht, etwas auszusagen, das sie m wissen, vielleicht auch nicht wissen. Sonst war dieses ge fürchterliche und unmenschliche Quälen mit Zusammen- te schrauben der Daumen u. s. w. allgemein. Unser großer er» König Friedrich hat dies in Preußen zuerst abgeschafft.