* 85 terberg zur Kirmeß, wir aber zogen singend über die Heidetrift nach Altastenberg zurück, schnallten schnell unser Wandergepäck aus und machten uns in Richtung Züschen auf die Beine. Als wir gegen 6 Uhr abends durch die fuß ­ hohe Kahle-Astenbergheide stampften, merkten wir erst, wie drückend heiß und schwül es gewor ­ den. Dumpfes, fernes Donnergrollen rollte heran. Es wäre nicht das erste Mal hier oben! Und wenn Vater Asten grollt, dann hat keiner was zu lachen! Schon ziehen düstere, stahlgraublaue Wolken rings am Himmel auf, und hier und da klatschen die ersten Tropfen ins Laub. So beeilen wir uns trotz der Schwüle, stolpern den östlichen Steilpfad hinunter und verschnaufen nicht eher, als bis wir jenseits der Fahrstraße nach Neuasten ­ berg im tiefen Buchenwalds sind. Hier fühlen wir uns geborgen. Hier wird uns der zürnende Donnergott wohl nicht so leicht finden können! Er muß uns auch wohl aus den Augen verloren Haben und wieder abgezogen fein, denn immer weiter verliert sich sein Knurren und Grollen in westlichen Fernen. — Wo mögen jetzt wohl die Barmer Mädel sein, die netten Graupenmädel und Schlagballpart ­ nerinnen, die niedlichen Tanzelflein und lustigen, fröhlichen Waldpolonaisengefährtinnen? Wes ­ halb so still und nachdenklich, Hänschen? Heinz? Seid ihr müde, oder . . . ? Die lustige Begegnung mit den kleinen Bar ­ mer Wandermägdlein bildet noch lange den Ge ­