5 II. Die Thier©. Vorbemerkungen. Nachstellendes Verzeichniss enthält die gegenwärtig in dem Aquarium des Hrn. Egestorf! lebenden 1 liiere. Da sich jedoch der Thierbestand, wie natürlich, fortwährend ändert, so wurden auch diejenigen Thiere mit aufgenommen, welche sieh ^ nur kurze Zeit in den Aquarien halten (wie z. B. der Häring bis jetzt nur 24 Stunden in den grössten Aquarien am Leben erhalten werden konnte) und daher immer nur kurz nach Eintreffen einer neuen Sendung vorzufinden sind, sowie auch diejenigen, welche zwar augenblicklich fehlen, indessen binnen kurzer Zeit eintreften werden, da das Verzeichniss sonst sehr bald unvollständig geworden wäre. Die Nummern der Abbildungen stimmen mit den Nummern dieses Führers überein. Classe Amphibia. Die Amphibien sind Wirbelthiere mit rothem Blute, dessen Wärme sich mit der Temperatur der Umgebung ändert. Das Skelett gleicht dem der Säugethiere viel mehr als dem der Vögel. Die Meisten haben vier Beine oder doch die Rudimente derselben. Das Herz besteht aus einer einfachen oder unvollkommen getheilten Herzkammer und zwei Vorkammern, und die Athmung geschieht im vollendeten Zustande durch Luugen. Die Haut ist mit Schuppen oder Schildern, nie mit Haaren oder Federn bedeckt oder völlig nackt. Die Fortpflanzung geschieht durch Eier. 1. Monopnoa, Reptilien. Der Körper ist mit Hornschildern oder Schuppen bedeckt. Die jungen Thiere haben die Gestalt der Alten. Ordnung’ Chelonia, Schildkröten. ö Sie sind von einem Knochenpanzer umgeben, der durch die Ausbreitung der Rückenwirbel, der Rippen und des Brustbeins gebildet wird. Dieser Panzer besteht aus zwei Haupttheilen, Rücken- und Brustschild, welche durch Haut oder Knorpeln seitlich verbunden oder fest an einander gewachsen sind und ist von einer Haut überzogen, die ihrerseits wieder von grossen schuppenartigen Schild ­ platten bedeckt ist. Nur Kopf, Beine und Schwanz treten aus den Oeffnungen