H dann diese Lehen dem Landgrafen zurückfallen, *) sowie am 7. Dezember dess. I., daß wenn die Burg »in seine Hände kommen werde, dieselbe dem Landgrafen stets offen stehen solle. **) Noch 1340 versetzte Bertholt» die Hälfte seines Antheils an der Burg Liöberg für 300 Pfund Heller seinem Schwiegervater. ***) Friedrich lebte noch am 23. Februar 1343, -s) war aber bereits am 4. Oktober 1344 nicht mehr am Leben. An diesem Tage wurde seine Tochter vom Land ­ grafen mit den väterlichen Lehen belehnt. Friedrich's Tod erfolgte demnach unzweifelhaft im Jahre 1344. Der Gatte Mechtildens lebte nur noch wenige Jahre; er starb um's Jahr 1350 und hinterließ seine Wittwe mit zwei Söhnen Richolf und Friedrich. Der ältere Sohn Richolf starb nach 1360 (wo er noch die Gebrüder Volpert und Konrad Nust zu Erbburgmannen auf dem Herzberg bestellte), und zwar ohne daß er verehelicht gewesen war, so daß also nur Fried ­ rich übrig blieb. Dieser hatte sich mit Mechtilde von Eisenbach verehe ­ licht. und kam 1362 mit seinen Schwägern über Güter, die sie gemeinschaftlich besaßen, in Fehde, welche am 25. Januar 1363 durch eine Sühne geschlossen wurde, an welcher auch Friedrich's Mutter Theil nahm. Im Jahre 1365 verband sich Friedrich mit der Abtei Fulda und versprach dem Abte nicht nur mit seinen Freunden und Dienern Kriegshülfe, sondern auch die Oeffnung des Schlosses Herzberg gegen alle Feinde. -HO *) Wenck II. Urk. Bch. S. 322. **) Wenck II. Urk. Buch. S. 325. ***) Wenck Urk. Buch. III. S. 200. -1) Das. II. U. S. 359. ft) Schannat Hist. Fuld. Prob. p. 273.