^orst-Ordnung vom 2. Juni 1741 (Regbl. 1811 S. 152) gebietet im §. 54, 55 bei Strafe von 3 Mgr. für jede Ruthe das jährliche Pflanzen und Ergänzen grüner Hecken um Gärten und Wiesen wo Zäune nöthig sind. Verordgen v. 14. September 1748 und v. 31. Mai 1756 (er ­ neuert im Regbl. 1820 S. 77) gebieten die Ausrottung der gerben Wucherblumen (sogen. Todten- oder Hunger-Blumen) binnen jährlich von der Ortspolizei festzusetzender Ausjätezeit bei Strafe von 1 Mgr. für jede nach dieser Zeit stehengelassene Blume. Verordgen v. 24. Februar 1800 und v. 21. März 1805 (Wald. Jntelligenzblatt 1800 S. 65 und 1805 S. 99, auch Regbl. 1818 S. 15) verbieten 1. bei Strafe von 1 Thlr. und Konfiskation das Schlachten von Kälbern, welche mit dem Fell, jedoch ausschließlich des Eingeweides, nicht wenigstens 32 Pfund wiegen oder laut glaubhafter Bescheinigung nicht mindestens das Alter von 12 Tagen erreicht gehabt haben; 2. bei willkürlicher Strafe das Hetzen der Kälber beim Transport durch Hunde. Forst-Ordnung v. 1801 (Regbl. 1812 S. 228) gebietet zur Ver ­ meidung des Rottens und Hackens an Waldungen bei Strafe von 1 Thaler für jedes Jahr das Abmarken der Aecker, Wiesen, Huden rc. von den Waldungen, und zwar durch Gräben bezw. wo dies nicht thnnlich ist seit Verordg. v. 27. März 1819 (Regbl. S. 31) durch ordentlich behauene Grenzsteine. Verordg. v. 6. Juli 1811 (Regbl. S. 127) betr. das Freischießen und die dabei zu beobachtende Ordnung. Verordg. v. 14. Juli 1811 (Regbl. S. 149) verbietet bei Strafe der Kon ­ fiskation das Einbringen von Holz in die Städte Corbach, Mengering ­ hausen, Sachsenhausen und Landau ohne Bescheinigung über den rechtmäßigen Erwerb. 25. Juli 1811 Mühlen-Verordg. v rechterhalten und nur in §. 20 bezüglich des Wanderzwangs