- 17 - RiA Ua/A VaX^Ia ßvT~ jtt ^(dütck Eich ’$n4aktr&t lr fai*t l ) * nach Weixburg* unu heißt hier im Jahre 1000 bzw. jenseits der Lahn, wo nahebei die Möhburg and noch etwas weiter der ebenso vorgeschichtliche Allmersberg aufragen, 881 ’publica via 9 und ’strata publica antiquitus pergentibua in Bessa et ThorInga* f während nördlich der biegfriedeiche die Verbindung zur "Braun-elser Straße" von Möttau zum Leuner "Hellweg* abge*= gangen sein muß* Cie Straße nach Wetzlar fuhrt dagegen nun schon bergab, stößt mit ausgesprochenen Hohlen ins Solmstal unterhalb der Bultz- oder öbermühle, läuft durch Kröffelbach und Oberquembach und bleibt dann - Schwalbach Östlich berüh* rend - auf der Wasserscheide bis zur unteren Wetzbach. Je« doch ist sie von Schwalbach ab nicht nur als "Frsnkfurter", sondern auch als "Mainzer ötxaße* überliefert: Gerade vor die« sein Harfe trifft von der Heukirchsr Ihomasmilhle her die. Mött* auer "Alte Straße" auf, die als ein Arm der Uber WeilmUnster und Möttau herankommenden "Eessenstraße" die unmittelbare Ver* blndung Mainz - Wetzlar hersteilt, und zwar von Kastei aus wohl mit dem "Petersweg" östlich an Wiesbaden vorbei zur "Trompeter"- uno_"öiebenküppelstraße", dann mit der "Liebs* Straße"> Heftrich durch, den limes|hinübei zur "Hühner"- und "Kennstraße"; zieht ihr einer Zweig von der süd* lieh Laubuseschbach angetroffenen "Hessenstraße" als "Hohe ötraße" nach Weilburg weiter, so ist deren eigentliche Zubrin* gerin die von Hofheim, Königst ein und dem turmbesetzten Limes* durchlaß "Kotes Kreuz" (westlich Kastell Feldberg) herankem* mende "Hühner"- oder "Kennstraße"• Halbwegs Schwalbach aber wird für kurze strecke eine von Butzbach kommende West-Oststra: ße ausgenommen, oie jeduch durch die Maibacher "Weinstraße" zu« gleich einen völligen, freilich kaum mehr faßbaren Wasöerschei« denweg von der Kransberger Herrnmuhle her zu erschließen scheid ^Zwischen Vilbel uno Wetzlar wäre dann - bei zwar stark gewun* denem Zuge - allein die üsbach zu überschreiten gewesen.^^ 10) Zu den ötraßen von Frankfurt und Mainz über den Taunus nach fteiiburg unu Wetzlar vgl. zuletzt Jabricius 235ff* und Hollmann, außerdem bea.. wegen vieler Hinzeihinweise: Kofler, der als erster (1893, doch ohne Auswertung von Landaus Frkenntx nisaen betr. der HöhenwegeJ den Zusammenhang zwischen Limes* käst eilen und Fernwegen bemerkte; G»Woiff. 8Udl. Wetterau, sowie (zuletzt) Die geograph. Voraussetzungen der Chattenfela* Züge des Germanicus (ZUG L 1917) 53ff*i Steinmetz f 124ff.; ß.Pfelllsaler. Lle Landwehren der üeichsstaat Frankfurt/M. ClrcETfTFranKfts.Geach.u.Kunst VIII 1905). An eigenen Archiv* belegen verweise ich allein auf Bericht und Hiß betr. des Wet* terauer Geleits von (1790-)1792 (StAl) XIV B 61 u.Pläne Kr.588 f