116 Apparat zur Transfusion von Citratblut Melfunger Medizmifcfi-pharmazeutifche Mitteilungen aus Wiffenfchaft und Praxis. Herausgegeben von der Firma B. Braun-Melfungen JI Inh.: Apotheker Carl Braun. . • < 1 Gegründet 1839. \! ;; Rofen-Apotheke / Fabrik pharmazeutifcher Präparate / Kafgut-Fabrik. I Verantwortlicher Schriftleiter; Apotheker Kümmell, Melfungen. J| Melfungen Heft 47 1926 Origmaiarbeiten. Aus dem Wilhelminenheim in Sindelfingen b. Stuttgart (Leitender Arzt Dr. A. Gußmann). Apparat zur Transfufion von Citratblut. Von Dr. A. Oußmann. Die Technik der Citratblutinfufion von fremdem und eigenem Blut wird faß von jedem Autor verfchieden ausgeführt. Man bedient (ich zum Teil der einfachen Rekordfpritze, der Trichter- oder Irrigatorinfufion, und benutzt fchliefilich auch komplizierte Apparate, wie z. B. den von Korbfeh. Der Nachteil diefer verfchiedenen Methoden liegt darin, daß dabei zu viele flerile Hilfsgefäße bereit gehalten werden muffen, die die Methoden komplizieren. Unfer Befireben geht dahin, den Infufionsapparat möglich[i zu vereinfachen und fo zu gehalten, daß die Sterilitäts- und Meß-Sicherheit durch Wegfall von Behelfsgefäßen erhöht wird. Dies fcheint uns er ­ reicht zu werden, wenn das Blutauffanggefäß zugleich als Applikations ­ gefäß dient und in demfelben die zugefetzte Citrat-, Kochfalz- u(w. Löfung aufgenommen und durch Graduierung des Gefäßes (icher gemeffen werden kann. Damit aber auch die aufgefangene Blutmenge oder zu infundierende