13 öffentlicht werden sollte. Inzwischen haben die Herren Spielmeyer und Wollenberg mitgeteilt, was wir aus ganz den gleichen Prä ­ paraten, wie jene sie abbilden, gut bekannt war, dass die Nerven nicht durch das Agar hindurch wachsen, dass ihre Enden vielmehr Neurome bilden. Der Agar zerfällt in Kugeln, diese werden von Fresszellen aufgenommen, und durch die frei werdenden Räume ziehen dann nur zuweilen einige wenige Fasern. In voller Ueber- einstimmung mit mir haben dann, die Spielmayersche Mitteilung beantwortend, Enderlen und Lobbenhofer das alles mitgeteilt, sie haben dann darauf hinweisen können, dass in den Hundever ­ suchen, die wir anstellten, eine Füllung mit Eigenserum des Tieres ganz andere Resultate gab. Hier wurde ein mehrere Zentimeter grosser Zwischenraum glatt von den reichlichsten Fasern durch ­ wachsen. Diese Versuche, speziell auch ihre Uebertragung auf den Menschen, sollen später, wenn man genügende Erfahrung hat, mit ­ geteilt werden. Irgendeine Polemik zwischen den Würzburger Herren und mir, wie es nach der Wollenbergschen Mitteilung scheinen möchte, besteht natürlich nicht, wir arbeiten zusammen dem gleichen Ziele zu.