7 Fahrräder, Motorfahrzeuge, Schreibmaschinen etc. in allen Preislagen. Alfred MMupfeld, Hohenxollernstr. 25. und eine Drahtzange. Auf längeren Fahrten nehme ich sogar einen kleinen Hammer und Feile mit. Bei Tages- und Nachmittagstouren führe ich stets eine Laterne mit, um auf Alles vorbereitet zu sein. Wer sich nur gegen Ueberfahrenwerden durch andere Fuhrwerke sichern will, für den genügt eine ganze billige Laterne. Wirklich zu ­ verlässige Acetylenlampen, die jederzeit angezündet und wieder ausgelöscht werden können, gibt es leider noch nicht, deshalb halte ich eine gute Petroleumlaterne ohne Cylinder immer noch für am besten. Sie sollte aber immer am Steuerrohr über dem Vorderrad angebracht sein, nicht unten, neben dem Rad. Bei nasser Strasse wird nämlich das Glas in kurzer Zeit so mit Koth bedeckt, dass nichts mehr vom Lichte zu sehen ist. Wie muss mau sein Rad behandeln ? Selbstverständlich ist, dass man dasselbe nicht an einem feuchten Ort aufhebt, da es sonst rosten würde. Weniger bekannt ist, dass dasselbe im Winter an keinem zu kalten Ort aufbewahrt werden darf, namentlich wenn es lange Zeit nicht gebraucht wird, da sonst das Gummi der Reifen brüchig wird. Man muss sie dann vor Gebrauch mit badwarmen Wasser abwaschen. Gut ist es, wenn die blanken Theile des Rades bei längerem Stehen mit reinem Vaselin bestrichen werden, man trägt es am be ­ quemsten mit einem Pinsel auf. Viele hängen beim Nichtgebrauch ihr Rad auf, und unstreitig wird es dann am meisten geschont. Wird das Rad benutzt, so ist vor allem das Oelen nicht zu ver ­ gessen. Das Oel soll vollständig säure- und harz ­ frei sein, am besten nicht allzu dünnflüssig um