— Ö — mag jeder nach seinem Geldbeutel entscheiden. Natürlich ist wohl anzunehmen, dass die theuere Maschine auch genauer gearbeitet ist. Nun dei’ Sattel! Ein unbequemer Sattel hat schon Manchem das Radeln verleidet. Der-Sattel soll gut federn, es gab eine Zeit, in der man be ­ hauptete, ein harter Sattel gäbe mehr Kraft beim Treten. Man ist von dieser Ansicht längst zurück ­ gekommen. Durch gute Sattelfedern wird hei Un ­ ebenheiten des Weges der Stoss aufgefangen und das Rad geschont. Auch wird man bei stärkerem Rütteln des Körpers viel schneller ermüden. Dann die Form. Es gibt Sättel bei denen der hintere Theil zwei erhöhte dreieckige Polster hat, man sitzt aber nicht fest genug darauf und bei einem Stoss des Rades rutscht - man vorn herunter. Herren empfehle ich als vorzüglich „Brooks B. 91.“ Auch Damen sollten nur solche mit 3 sehr elastischen, senkrechten Spiralfedern wählen. Wie soll der Sattel sitzen? Er soll so hoch stehen, dass man im Sattel sitzend, bei gestrecktem Bein, mit dem Absatz das tiefstehende Pedal er ­ reichen kann. An der Sattelstütze ist ein wagerechtes Knie, an ihm soll man den Sattel etwas nach vorn ge ­ rückt befestigen, so dass der Herrensattel mit seiner vordersten (langen) Spitze fast (nicht ganz) senk ­ recht über dem Kurbellager steht. Die Lenkstange soll wagerecht oder an den Griffen etwas aufwärts gebogen sein. Man stellt sie so, dass der Fahrer bei völlig aufrechtem Sitz mit ausgesteckten Armen gerade die Griffe fassen 1* Fahrräder, Motorfahrzeuge, Schreibmaschinen etc. in allen Preislagen. Alfred Mäupfeld, Eohenxollernstr. 25.