12 — Das neue Jahr 1815, an die Wünschenden. O Vater Chronos, sieh mich zittern. Erbarm e des Bedrängten dich! Denn es umbraußt gleich Ungewittern Ein Herr verwünschter Wünsche mich. Ach! jeder ächzt — denn sinnenlose Zürnt leider nicht allein der Thor — Im kühnen Vers, in kühner Prose, Mir seine Noth pathetisch vor. Ich soll, ach! alles soll ich geben, Feld, Haus und Hof, und Schaaf und Rind, Und volle Scheuern, und daneben: Noch» fromm Gemahl und fromm Gesind. Zahllose Hände soll ich füllen: Des Menschen Gott ist schnödes Geld — In Bettler — blos um meinentwillen, Verwandelt sich die halbe Welt.