© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. Dr 208 16 J KuuaXx ( Kuiue&x V<XKui<£\j oXo^aJ Reichere ausbeute gewährt Indien, die reichste Griechenland. Eine der beliebtesten indischen blumen, der eben ägyptisch angeführte schöne, sanfte lotus, unter vielen namen, hauptsächlich unter dem von padma be ­ kannt, war der Laksmi, göttin des heils und der liebe, die sich unsrer Fraujo oder Freyja vergleichen läfst, geweiht, und nach der blurne führte sie selbst den beinamen Padmä. aufserdem aber begegnen die frauennamen Padmävati, Sor*cu)> die lotusgleiche, Padmädevi und Padmälajä, der letzte wiederum die göttin selbst bezeichnend. Padmävati ist gebildet wie Mandäravati, von mandära, erythrina fulgens, arborurn coelestium genus, oder asclepias gigantea, und geht auf eine frau , deren Schönheit diesen blumen gleicht. Padmädevi, lotuskönigin, gilt für Parvati, Sivas gemahlin. nach kamala, einem andern namen des lotus, heifst Laksmi selbst auch Kamalä, und im drama Mälavi- kägnimitra findet sich eine dienerin Kaumudi genannt, was nochmals auf eine benennung des lotus kumuda zurückführt, nicht anders ist Indirä name der Laksmi, indivara lotus, nymphaea coerulea. in jenem drama tritt eine Vaku- lävati auf, von vakula mimusops elengi und ävali kette gebildet, also blumen- maiiSr 2 15* kette, kranz aussagend und ebenso wird in einem andern bei Wilson ausge- ^uuaio^auaßjL. So eA itfr 4$cJ\u4a - La4 vo’a Yao>}Ä\ v/a. zogenen drama eine königstochter Kuvalajamälä, lotuskranz aufgeführt. Mälati jasminum, ist die heldin des nach ihr genannten drama Mälati und Mädhava von Bhavabuti, eine andere heifst Tschutalatikä, und da tikä, im letzten theil der Zusammensetzung, Schlingpflanze ausdrückt, darf man auch das vorausgehende tschutala einer blume beilegen, der Mädhavi, als braut des Amra, und der jasminbräute wurde schon oben gedacht. Im hitopadesa — führt die frau eines hansa oder schwans den namen karpuram^njari, zweig g oder sprofs des kampferbaums. in den märchen des Sömadeva finde ich ein um , * mädchen Upakosa, von kosa gemma floris und der partikel upa ad gebildet ; bedeutsam nennt sich ihr vater Upavarsa von varsa pluvia, so dafs aus regen oder thau die blumige tochter erwachsen scheint, noch merkwürdiger eben- J, daselbst ist Tilottamä, name einer himmlischen, auf erden wandelnden apsa- rase, zu leiten von tila sesamum und uttama Optimum, da zusammenfügung des auslautenden a und anlautenden u ein 6 hervorbringt; aus dem sesam wurde duftendes öl bereitet und das kostbarste sesam eignet sich treffend, U>it> cunA rr\<x udaM<x moduMo^ $>oy+(Ätoja I; FÄ vßövv hohe Schönheit zu bezeichnen, darauf mufs aber gewicht fallen, dafs Tilöt- ^iibxr uVeAu- tamo apsarase, himmlische, meergeborne nymphe war, die man sich wunderbar K/qIoa ^ Ö&MUa ^YU/Sa/ • Yifyrtü ^ Twi <y£\<lcL K&uu. schön und als reizende tänzerin dachte, die meisten apsarasennamen, deuten IS £<U*>U»UjT»p Cyi von vvii\ cractYz uw y/ YÜk/ Vvr^O