essisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. Dr 199 33 gerecht, mehrmals male pacatus. verschiedentlich heifsen sie ihm hirsuti, intonsi, pelliti, weil sie den hart nährten (*) und pelz trugen, auch braccati genannt werden sie Trist. IV. 6,47: hraccata turba Getarum; V. 7,49 pellibus et laxis arcent male frigora braccis; pelztracht wird allen Germanen eigen gewesen sein, zumal den östlichen, die Tacitus interiores nennt, braccae, fast hundert jahre hernach, hat dieser an seinen rheinischen Germanen nicht bemerkt^ doch braucht solche getische hekleidung keine ausschliefslich sarmatische zu sein, wie bekanntlich auch ein theil Galliens hraccata gegenüber der togata hiefs. Ovid rühmt der Ge ­ len gewandtheit mit bogen und pfeil, Trist. IV. 10,110 juncta pharetratis Sarmatis ora Getis, wo sich, pharetratkauf Sarmatae wie Getae-ziehen liefse, deutlicher Pont. 1.8,6 dura pharetrato bella movente Geta, III. 5,45 getico violatus ah arcu, IV. 9,78 hic arcu lisos terruit ense Getas, IV. 3,52 et metuens arcu ne feriare Getae( 2 ), diese waffe war auch andern Deutschen zuständig, so wie sie Procop vielfach den spätem Gothen beilegt (2,87. 88. 103. 111 u. s. w.) und den auf seiten der Römer kämpfenden Deutschen (2, 613). Claudian, der sicher von deut ­ schen Gothen redet, de laud. Stilich. 1,111: non arcu pepulere Getae, non Sarmata conto; und noch die lex Visigothorum IX. 2,9 erwähnt im heer die 'sagittis instructi’. Idatii chronicon ad a. 466: (comperit) congregatis etiam quodam die concilii sui Gothis tela, quae habebant in manibus, a parte ferri vel acie alia viridi, alia croceo, alia nigro colore naturalem ferri speciem ali- quandiu non habuisse mutata( 3 ); doch mag hier unter telum wurfspiefs, nicht pfeil gemeint sein. Wenn Ovid Trist. IV. 1,77 den Geten giftpfeile beilegt: hostis hahens arcus imbutaque tela veneno, FTtaa — i7rhOTo|oToM 3’ ' 3W.'2.^ y I V/ UvS/{vX . CthwOfein. fe C-rt x , U lö,(£. ( f ) ich finde nicht, dafs er sie Havi nennt, dem hirsuti nicht widerspräche, die Go ­ then heifsen bei Claudian rapt. Proserp. 2,65 Havi Getae, und Procop beschreibt die 7or- &mcc s3"uyi (1,313) ?\£Vxo\ tu ~i slcri neu rag xopag ^au^ol. das blonde haar war den Römern allgemeines Zeichen der Deutschen. Auch die Alanen schildert Ammian 31, 2: proceri paene sunt omnes et pulchri, crinibus mediocriter flavis, oculorum temperata torvitate terribiles.