- 43 - wort, der fries. hat gä terra wie ä aqua. Man hat zu gavi sehr oft, ohne allen fug, yvi und ycuct gehalten, lautverschiebung mangelt, und dies gr. wort scheint vielmehr dem ahd. chuo, nhd. kuh verwandt, nach mythischer be- rührung der begriffe kuh rind und erde (myth. s.631), gau fordert ein lat. mit H, griech. mit X anlautendes wort, scheint also zunächst mit humus terra und %ctfj.d$ig %a/ua&sv und y^a/uyjXog = humilis zusammen ­ stellbar; neben %ajj.v\Xog kommt aber in betracht %&a{JLaXog, folglich X'&wv yßtovog = humus. liefse sich nehmen für %a$wv von aor. e%a- $ov mit Übertritt des A in 0 unmittelbar vor X, %3-wv wie sie das beigefügte eCgeia kennzeichnet, scheint die umfassende weite, oder %oo§og entsprös ­ sen gleicher Wurzel. Wir müssen aber noch mehr begriffe heranziehen, von humus leitet sich homo d. i. yfiovicg, der irdische, erdbewohnende = iy%w- % l0g gauja,Jahd. kumo. dem gr. X, lat. H entsprechen slavisches Z und (wie %e?fj.a %etfjiwv hie ms zima) ist humus zeme ziem ja zemlja; litth. zieme terra, zemay %a,ua4 imogus pl. zmones homo homines, in welchen formen allen M der wnrzel fremd bleibt, das bestätigt auch ein abstracter begrif altn. gä cura neben goth. gaumjan curare attendere, altn. geyma, ags. gyman. das ahd. kouma, alts. goma drücken nicht allein cura, sondern vorzugsweise epulae convivium aus, vielleicht weil gegen gäste und gastfreunde mahlzeit die erste pflicht war, wie sie auch das lat. humanitas bezeichnen mochte. In der Wur ­ zel mufs ein D gewaltet haben und aufser %av&avüo verdient noch %eoo erwä- gung, welchem yprog und das adv. gufsweise zufallen, es ist das goth. giuta gaut, ahd. kiuzu koz, und neue Vergleichungen öfnen sich, ich darf aber fundo fudi buchstäblich hinzubringen, weil hier F dem X entspricht ( 1 ), in homo humus hatte sich H behauptet, fundus bedeutet wiederum äygog praedium und rührt an den begrif von gavi und humus, das adv. funditus darf sowol %u<V als in fundo (zu boden) ausdrücken. der mythischen vor- (*) bei keinem lat. laut ist mehr behutsamkeit nöthig als bei dem F, weil es alle drei griech. aspiratae zu vertreten bat. am häufigsten entspricht es dem $, goth. B, ahd. P, z. b. in fero cpspw baira piru; fama (pr^y,, frango brika pribhu. dem X, goth. G, abd. K in fundo giuta kiuzu; und in den altlat. formen fostis fostia fordeum foedus = hos- tis gasts käst, bostia, bordeum kersta, lioedus gaitei beiz; man vgl. das span, liondo hun- dir bermoso hierro für fundus fundere forinosus ferrum. dem 0, gotb. D, abd. T in fera diuz tior; fumus &v(xog (baucli, atbem)fdagms (?) toum; fores Bvgcc dauro turi; be ­ kanntlich bat auch die aeol. mundart für 3^, die gotb. jdaihan Jdiuhan f. flehan Hio- ban, die russische Feodor f. Theodor. \\. uxrrv VqL&Ky. Ksa™, Ksctma- i Wrc /\ &Q. zat feit*. — at> Vtx<Ä Vor, Cy. SK-y. Ksßanxx -bnou Vm/t qt* \wVAt Z\x, Z-moi Cr . At Jnrm. Q. Y.Prr\ O TeTtO/ •fff V . fvi VK'i irma imaA / anilcx j -^yguA cJkc f== . ja ^iacavz a* )a.jn