■ 23 ■\0M 4ei ZOrfMÜ SfißA& ()p IVr.v*i vv„., O‘j/1'' I' ( -4- ucuc austauc ucs uiuuiers uLieruoiuiueu weruen, aui aen i^euiscj WMVrM.*T0n.^'.h»w:mt4^j ® . . . . ’ 064.^1^ Ctstk- -gemutmalst und gezeigt worden ist, rechtmäfsigen anspruch hat; <Xt3iv Cßtln iu .1.24S / /1 V ^ — 34 — silbigen reimzeilen. Im ersten gedieht wird die zehnsilbige zeile gebaut aus zwei trochaen und zwei dactylen, in deren ersten der alten Quantität zumeist gewalt geschieht. V und X zählen jedes gerade hundert zeilen. Gewandt werden die reime gehandhabt und ihren reinen flufs macht die lateinische spräche leicht, wobei nicht zu übersehen ist, dafs alle ae und oe zu e gewor ­ den sind, folglich evi (aevi): levi, fatue (fatuae): vacue, mine (minae): Con ­ stantine, tedio (taedio): medio, meste (moeste, maeste): teste rein stimmen; unbefugt hat Wrights ausgabe den diphthong hergestellt. Nicht selten sind reime wie vas cor: nascor, peste: penes te, indiscrete: de te, injectus: nec thus, vereor te: cohorte. 9,24 reimt rocus (f. rogus): jocus, 10,6 mecor (moechor): decor, 2, 41 absorte (f. absorptae): forte. Einigemal, zumeist im eingang, lauft der reim durch zwei Strophen fort. Weder aus der reimleich- tigkeit und fülle, noch aus formen und Wörtern wie eri 15, 3 für heri (ital. ieri), istriones für histriones 2, 8, balatrones (Ducange hat nur ballatores), poetria 2,73 und dergleichen schliefse ich auf einen welschen dichter, weil der deutsche bei dem langen aufenthalt in Italien sich auch welsche aus- drücke und formen angewöhnen konnte. Für seine deutschheit lassen sich vielleicht noch einige redensarten geltend machen: curare cutem 9, 14 und cutis curam gerere 10, 5 scheinen unser auf der faulen haut liegen, seiner haut pflegen; crede mihi 1, 33 mag eine in deutschen klöstern hergebrachte ausdrucksweise sein (Haupts Zeitschrift 2, 191); sollte nicht arx cerebri 4, 15 an das noch übliche hirnkaste gemahnen? w r ofür sich auch hirnburg denken liefse, wie altn. hugborg Saem. 213* herz oder haupt bedeutet, MS. 2, 23* der wize käste, der weifse kästen die Stirn ist; Nithart nennt den magen hunger- kasten (MsH. 3, 279*) und wie dem Schweizer das herz blutkaste heifst, könnte Wolfram die mutterbrust milchkaste nennen, wenigstens war erParz. 110,30 nah daran: du bist käste eines kindes spise. Den Angelsachsen ist hirnponne (hirnpfanne) der schädel, rüncofe (secreti cubile) die brust, darum scheint mir arx cerebri deutsch gedacht, wenn schon Seneca und Claudian arx corporis = caput brauchen. Bursam nodare 6, 5 den beutel zuknüpfen. Cornua sumere 9, 9 superbire, reniti, gleich stofsenden widdern. (V Sollte nach Wrights in mehr als einer rücksicht unbefriedigender eine neue ausgabe des dichters unternommen werden, auf den Deutschland, wie so w r ären