b © Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. Z 7 10. September 1911 — Nr. 428 Cagfiefoe Rundschau Vierte Beilage — Seite 2 r Von unten hörte man dann seine Frau rufen: „Was sollen wir kochen?" Da ging er zur Tür und rief sehr kräftig: „Koch' Klotz', Frau!" Nach einer halben Stunde ging er wieder an den Pult, sehte den Brill auf die Nase und ries: „Könnt ihr. euere Wörter?" „Ja!" rief ein jeder, worauf er etwas ironisch sagte: „Wir werden's gleich hören!" Nun wurde ein jeder bie fünf Wörter gefragt, aber höchstens konnte jeder zwei bis drei, mancher nur das erste; er . schwieg aber still und rief: „Bete, wer muß!" worauf der, an dem die Reihe war, „Pater noster, qui es usw."; wie der fertig war, sagte er: „Ihr bleibt alle hier und lernt eure Wörter, und wenn ich in einer Stunde heraufkomme und ihr Sönnt sie noch nicht, bleibt ihr hier, bis die Sterne am Himmel stehen!" Nun wies er uns die Plätze an, da sagte er: „Du' hinter den Ofen, du bor den Ofen, du in die Ecke, du in die andere, du auf die Bodentreppe, du da hinten auf den Gang neben den Mehlkasten!" Dann ging er auf den nochmaligen Zuruf seiner Frau: „Die Kloß' sind gar" und aus seiner Pfeife die Asche ausschüttend, Langsam die Treppe hinunter. Wir waren aber maus- still, weil wir glaubtest, er stehy noch, um zu hören, ob wir Spektakel machten, bis wir uns überzeugt hätten, daß er am Tisch saß. Da kamen die zwei herein, und der Lärm fing an; es wurde mit Mützen geworfen und gebalgt, bis daun eine Bank umfiel oder sonst ein Lärm entstand, dann machte sich jeder schnell an seinen Platz; einer setzte sich gerade so, daß er das Blech an der Türe vor sich hatte; war das kleine Löchelchen hell, so war's gut, war's aber dunkel, so wußten wir, wieviel Uhr es geschlagen hatte, und nahmen uns in acht. In diesen Schulstunden hatte er ein Kamisol an von dunkler Farbe mit rötlichen Streifen, ziemlich ab ­ getragen, aber keine Flecken darin und auch nicht geflickt. In einer Tasche steckte eine Schnupftabaksdose, auf der er, wenn er eine Prise nahm, ein paarmal mit der rechten Hand leise hermnstrich ; sie war ganz abgeschliffen, ich habe aber immer nur diese selbe Dose bei ihm gesehen; ein Paar abgeschlissene Beinkleider — das Zeug hatte einen Glanz, als wenn es aus schwarzen Pferdehaaren gearbeitet.wäre —, graue Strümpfe, die mit der Schnalle an den Beinkleidern befestigt waren, und Schlappen, die er aus einem Paar alten Schuhen sich zurechtgemacht hatte;■ ich habe an ihm nie Stiefelgesehen; endlich auf deut Kopf — er hatte eine Glatze, • und die Haare waren wie Kümmel und Salz — eine gerade, gewirkte wollene Mütze. Im Knopfloch der Hosentasche steckte eine Art Kantschu, den er gleich bei der Hand hatte und womit er auf die Knie und auf die Beine hieb. Er hatte drei Gärten, auch Wiesen und Äcker; wenn er Arbeitsleute hatte, so ging er mit dein Perspektiv auf den Boden, um zu sehen, ob die Leute fleißig wären; wehe denen, die er lungernd oder ausruhend erblickt hatte! Sein Auge war sehr scharf und richtig; ich habe gesehen, daß er mit seinem Blasrohr eine Elster, die auf eirtem Kirschbaum an der Kirche, dem Schul ­ fenster gegenüber, saß, so an den Kopf getroffen hat, daß sie augenblicklich tot war; an den Sperlingen waren die Knochen am Kops entzwei. Im Herbst, wo die Schwalben zum Wegziehen sich sammelten und auf der Kirchturm- spitze das Kreuz voll saß, schoß er mit dem Rohr und einer Tonkugel zwei herunter. Wenn ihm eine Stech ­ fliege an der Wade saß, so traf er sie n«st mit dem Stocks «Steinern einige her-um rffrei* ein; Auge verloren haben. Es möchte Wohl niemand in Steinau sein, der bei ihm in die Schule gegangen ist, der nicht seine Schläge oder wenigstens Rippenstöße bekommen hätte. Er hatte eine Löwenstimnie, wenn er in der Kirche oder bei anderen Gelegenheiten vorsang; freilich sang er etwas durch die Nase, da er den Brill darauf seststecken mußte, damit er nicht abfalle. — Wenn eine Kindtaufe bei ihm oder in der Kirche war, oder die Ernte war gut ausgefallen, oder er hatte ein Kalb vorteilhaft verkauft u. dgl., dann geschah eS wohl, daß er mit uns einen Spaß machte, und dann war er auch außerordentlich nachsichtig. Wenn da die Wörter auf ­ gesagt wurden und wir konnten wie gewöhnlich nichts, so frug er: domus, was heißt das Haus?" Ein jeder schrie nun domus. „Halt't eure Mäuler, ich will jeden einzeln fragen — du, Pauli, viola — was heißt die Viole? — du, Bode, pax, was heißt der Friede? usw." So frug yr jeden einmal; dann sagte er Pater noster, und wir stürzten jubelnd die Treppe hinunter nach Haus: plackrichten aus cler evangelischen Kirche. lNachdruck verboten.) Offene Stellen: B e z. K a s s e I: Die ebang.-reform. Psstelle in G e n s u n g e n, Kl. Felsberg, wird 1. Oktober durch Versetzung frei; Bewerb, sind bis zum 20. Septbr. an das Konsistorium zu richten. — Prov. Sachsen: Die 1. Psstelle an St. Servatii in Quedlinburg wird durch Pens, frei; freie kirckenregimentliche Besetzung; Gehalt 2400 M. und 600 M. Zuschuß; Gemeindewahl: Bewerb, sind an das Konsistorium zu richten. — Brandenburg; Die Psstelle in W a r n o w, Diöz. Lenzen a. E., ist zum 15. No ­ vember zu besetzen; Bewerb, sind bald an den königlichen Staats ­ minister v. Podbielski aus Dallmin, Westprignitz, zu richten. — B e z. K i e l: Die Psstelle in B r a d e r u p, Propste! Südtondern, ist durch Gem.-Wahl zu besetzen; 2400 M.; Kirchensprache ist fortan rein deutsch; Bewerb., an das Konsistorium zu richten, sind bis zum 11. September dem Synodalausschuß in 2ed einzureichen. — Die Psstelle in L i n t r u p -H j e r t i n g ist zu besetzen; 4500 M. Gehalt. 226 M. Fuhrkostencntschädignng, mit 12 Dieustjahren 600 M. Zu ­ schuß ; Kirchensprache deutsch und dänisch; Gem.-Wahl; Bewerb., an das Konsistorium zu richten, sind bis zum 25. September dem Synodalausschuß in Rödding einzureichen. Ernennungen: Schlesien: Pf. HcDehmel in Posen zum Pf. in Erdmannsdorf u. zum Sup. der Diöz. Hirschberg; Pf. Lic. HPeiSker in Polkwitz zum Pf. in Wiedenau. Bez. Halle a. S.; Pf. HLeßmann an d. Diakonissenanstalt in Frankenstein zum Pf. in Ottmachau; Vik. HcBrun in Wüstegiersdorf zum Hilfspred. und Anstaltspf. in Pieschen; Pf. HVeit in Falkenberg O.°SchI. zum Pf. in Demerthin (Brandenburg). — Thüringen: Pf. -&b, Lüpke m Tbalbürgel zum Oberpf. u. Superint. in Auma; Pf. H-Blaufuß in Oberwaldbehrungen (Bayern) zum Pf. in Sunna. Gestorben: Pf. H Moser in Treben. plackrichten von höhetztn Lehranstalten. Offene Stellen: An der Studienanstalt in Jena ist zum 1. April ein Oberlehrer für Latein und Deutsch oder Englisch an ­ zustellen ; Gehalt 3000 bis 6600 M.; Bewerb, sind sofort an den Oberbürgermeister Dr. Singer zu richten. — An der Höheren Mädchenschule in Z e i tz ist zum 1. April ein Direktor für Religion, Deutsch, Geschichte anzustellen; Bewerb, sind bis zum 16. September an den Magistrat zu richten. — Am Gymn. in Bremerhaven ist sofort ein Neuphilologe als Vertreter anzustellen; monatlich 150 M.; Bewerb, sind umgehend an den Stadtrat zu richten. — Ander städt. höheren Mädchenschule und Lyzeum in Altona sind znm 1. April zwei Oberlehrer für Französisch. Englisch, Latein anzustellen; Bewerb, sind an den Direktor zu richten. — Am großh. Gymn. in Eutin ist zum 1. April ein Oberlehrer für Deutsch. Religion, Latein anzustellen; 3700 bis 7600 M. Gehalt; Bewerb, sind an den Direktor zu richten. — Am städt. Realgymn. m Potsdam ist zum 1. April ein Direktor anzustellen; Bewerb, sind bts zum 25. September an den Magistrat zu richten. — An der kgl. Lmsenschule in P o s e n ist zum 1. Oktober ein Oberlehrer lur -atem und Deutsch anzustellen; Normaletat; Bewerb, sind an den Direktor Gall zu richten. — Am Realgymn. in Altena i. W. 7? f J! ,m 2chril ein evang. Oberlehrer für Sprachen und Geschichte anzustellen; Bewerb, sind sofort an den Verwaltungsrat zu richten. Ernennung: Hilfslehrer rjcKlein in Breslau zum Oberlehrer am Gymn. m Rybnik. Gestorben: Prof. HHynitzsch, Oberlehrer a. D., in Quedlin- ^ cn 20. August; Realschullehrer HcBrun in Glogau den -.4. ckugust; Ghmn.-Prof. a. D. Dr. ^cLüttge in Erfurt den 2. Sep ­ tember; Oberlehrer Dr. HeJacobsen am Gymn. in Greifswald. plrckrickten von fachschulen, Seminaren, privatschulen usw. Offene Stellen: An der Parität. Rektoratschule in K u p f e r - dreh ist zum 1. Oktober ein Miltelschullehrer für Mathematik u. Naturwissenschaften anzustellen; Gehalt 2100—4100 M. u. 500 M. Wohn.-Geld; Bewerb, sind bald an das Bürgermeisteramt zu riwten. — An der Rektoratschule <n Greven i. W. ist bald ein Mittelschullehrer für Latein u. Französisch anzustellen: Gehalt 2100 bH 37Z0M U..3M4240) M. -Wichl^Geld; Bewerb/ sind bis zum Io. September an Rektor BußmnM zu richten. — An der städt. höh. Mädchenschule u. Lyzeum in Bochum ist ein für Gesang ge ­ prüfter Mittelschullehrer anzustellen; Bewerb, sind an den Ober ­ bürgermeister zu richten. — An der Höh Privatschule in Butt- städt i. T h. ist zum 9. Oktober ein Lehrer anzustellen; Gehalt 1600 M.; Bewerb, sind an Rektor Trutschel zu richten. — An der gchob. Mädchenschule in Aschersleben ist zum 1. November ein Mittelschullehrer für Mathematik u. Naturwissenschaften anzustellen; Gehalt 2000—3900 M. u. 460 M. Wohn.-Geld; Bewerb, sind an den Magistrat zu richten. — An der gehob. Mädchenschule in Auri ch ist bald ein Lebrer für Mathematik und Naturwissenschaften anzu ­ stellen; Gehalt 1700 bis 3600 M. und 450 M. Wohnungsgeld; Bewerb, sind bis zum 15. September an den Magistrat zu rtchtcn. — An den Mittelschulen in Göttin gen sind zum 1. April zwei evang. Lehrer für Französisch und Englisch oder Naturwissen ­ schaften anzustellen; Gehalt 1800 bis 3700 M., 500 (360) M. Wohnungsgeld und 50 bis 200 M. Ortszulage; Bewerb, sind bis zum 1. Oktober an den Magistrat zu richten. — An der Stadt- schule. im Löbejün ist bald ein Rektor anzustellen; Gehalt 2100 btS 4000 M. und 250 M. Wohnungsgeld; Bewerb, sind sogleich an den Magistrat zu richten. — An der Stadtschule in Ellrich a. H. bald ein für Latein geprüfter Rektor anzustellen. Gehalt 2300 b 18^4200 M., 450 M. Wohnungsgeld und 600 M. für Leitung der Mittelschule; Bewerb, sind bis zum 15. September an den Ma- gistrat zu richten. — Am Pädagogium in Waren i. Mecklb. ist zum 15. Oktober ein Lehrer für Mathematik, Physik. Chemie anzustellen, Gehalt 125 M. monatlich neben freier Station; Bewerb, sind an die Direktion zu richten. — An der Stadtschule in Bergen a. Rüg. ist bald ein evang. Mittelschullehrer anzu ­ stellen, Gehalt 2000 bis 8900 M. und 450 M. Wohnungsgeld; Bewerb, sind bis zum 20. September an den Magistrat zu richten.— An der Parität. Schule in Lautenburg, Westpr., ist ein evang. Rektor anzustellen, Ansangsgehalt 2300 M. u. Wohnungsgeld; Bewerb, sind an Schulrat Bleyer in Strasburg, Westpr., zu richten. — An der Landwirtschaftsschule in S ch i v e l b e i n ist zum 1. April ein Oberlehrer für Mathematik u. Naturwissenschaften anzustellen, Normaletat; Bewerb, sind an das Kuratorium, gez. Landrat Graf Baudissin, zu richten. Ernennungen: Semin.-Oberl. ^Schulte zum Semin.-Direktor in Osterburg; Semin.-Lehrer ^Bürger in Bütow zum Semin.- Lehrer in Aschersleben; kommiss. Semin.-Lehrer ^Buschmann in Steinau a. O. zum ordentl. Semin.-Lehr in AscherSleben; Dr. HJacobi in Halle a. S. zum Direktor der Wiesenbauschule in Schleusingen. Gestorben: Kreisschulinspektor a. D. Schulrat HBlümel in Liegnitz den 30. August; Schulrat Dr. HBlock aus Ohlau in Obernigk. Stellen für wissenschaftliche Lehrerinnen. Au der Hilda-Schule (höhere Mädchenschule mit höherem Lehre- rinnen-Seminar) in Koblenz ist zum 1. April eine evang. Ober- lehrerin für Französisch anzustellen; Gehalt nach dem Normaletat; Bewerb, sind bis zum 1. Oktober an den Direktor zu richten. — An der höheren Töchterschule in K o r b a ch i. Waldeck ist bald eine evang. Lehrerin für Deutsch, Französisch und Englisch anzustellen; Gehalt 1200 bis 2310 M., 100 M. Ortszulage und 300 M. Woh ­ nungsgeld; Bewerb, sind bald an den Ortsschulvorstand, gez. Kon- sistorialrat Weiß, zu richten. — An der städt. höheren Mädchen ­ schule in Stade ist bald eine Oberlehrerin für neuere Sprachen, Religion, Deutsch oder Geschichte anzustellen; Gehalt nach dem Normaletat; Bewerb, sind an den Direktor Dr. Jrrgang zu richten. — Am staatlichen Lehrerinnen-Seminar in Hamburg, Freilig- rathstr. 22, ist eine Oberlehrerin mit Befähigung für Religion und Deutsch anzustellen: Gehalt 3200 bis 5600 M.; Bewerb, sind bis zum 1. Oktober an den Direktor Prof. Dr. Umlauf zu richten. — An der städt. höheren Mädchenschule in Guben ist bald eine Oberlehrerin mit voller Befähigung für Mathematik und Naturgeschichte oder Geschichte anzustell.; Gehalt 2000 bis 4200 M. und .800 M. Wohnungsgeld; Bewerb, sind bis zum 30. September an den Magistrat zu richten. — An der höheren Privatschule in G r ü n a u sind zum 1. Oktober zwei Lehrerinnen mit Befähigung für Mathematik und Englisch anzustell.; AnfangSgehalt 1200. M.; Bewerb, sind an den Gemeindevorstand zu richten. — An der städt. höheren Mädchenschule in R i x d o r f b. Berlin sind zum 1. April zwei Oberlehrerinnen für Französisch, Englisch und Mathematik anzustell.; Gehalt 2000 bis 4200 M. und 1300 M. Wohnungsgeld; Bewerb, sind an den Magistrat zu richten. — An der städt. höheren Mädchenschule in Myslowitz ist eine Oberlehrerin für Französisch und Englisch oder Mathematik und Naturwissenschaften anzustell.; Gehalt 2000 bis 4200 M. und 800 M. Wohnungsgeld; Bewerb, sind an den Magistrat zu richten. — An der höheren deutschen Schule in Jerusaleum ist eine für höhere Mädchen ­ schulen geprüfte Lehrerin für Englisch und Französisch anzustell.; Bewerb, sind an Oberlehrer G. Schwarz, z. Z. Oberweiler b. Badenweiler, zu richten. Stellen für Beamte usw. In H i l b r i n g e n, Kr. Merzig a. Saar. ist zum 1. Oktober ein Gemeindeförster anzustellen, Gehalt 1200 bis 2400 M., 300 M Wohnungsgeld und 100 M. Holzgeld; Bewerb, sind an da- Bürger ­ meisteramt zu richten. — Bei der städt. Verwaltung in Trier ist bald die Stelle des Armenkontrolleurs zu besetzen, Gehalt 1900 bis 3000 M.; Bewerb, sind bis zum 15. September an das Ober- bürgermcisteramt zu richten. — Bei der städtischen Verwaltung in Kaiserslautern ist ein Tiefbautechniker mit 200 M. Gehalt monatlich anzustellen; Bewerb, sind bis zum 15. September an. das Oberbürgermeisteramt zu richten. — Bei der Hochbau ­ abteilung des Kreisamtes zu Düren ist bald ein Hochbau ­ techniker als Assistent anzustellen; Bewerb, mit Gehaltsforderung sind bis zum 15. September an den Vorsitzenden des KreS- ausschusies, kgl. Landrat Kesselkaul, zu richten. — Das Katasteramt H zu Eschwege, Bez. Kassel, ist zu besetzen. — Bei der städt. Verwaltung in B o ch u m ist bald ein Regierungsbau ­ meister des Jngenieursachs mit besonderer Befähigung im Straßenbau als Stadtbaumeister anzustellen; Anfangsgehalt 6000 M.; verlangt wird einjährige Probezeit; Bewerb, sind bis zum 20. September an den Magistrat zu richten. — Beim königl. Kanalbauamte in D o r st e n sind zum 1. Oktober mehrere Tiefbau- techniker anzustellen; Bewerb, mit GehaltSforderung sind bald ein ­ zureichen. — Bei der westfälischen Landes-Eisenbahndirektion in Stadtlohn sind zum 1. Oktober zwei Eisenbahnassistenten (Militäranwärter) anzustellen; Gehalt 1330—2330 M. — Beim Stadtbauamte in Lennep ist zum 1. Januar ein Bauassistent für Hochbau und Betonbau anzustellen; Gehalt 2100—2400 M.; Bewerb, sind bis zum 1. Oktober an das Stadtbauamt zu richten. — Bei der Sparkasse in Gevelsberg ist zum 1. Oktober ein Assistent anzustell.; Gehalt 1800 bis 3000 M.; Bewerb, sind an den Vorstand zu richten. — Beim Elektrizitäts ­ werke in S ch m a l k a l d e n ist zum 1. Oktober ein Bureaugehilfe anzustell.; Bewerb, ist dis Gehallsforderung beizufügen. — Die Kreisarztstelle des Oberwesterwaldkreises, Bez. Wiesbaden, mit Sitz in M a r i e n b e r g, ist zu besetzen. — Das Katasteramt zu Fulda, Bez. Kassel, ist zu besetzen. — Bei der städt. Verwaltung in H a l l e a. S. ist ein Bauassistent anzustell.; Gehalt 2400 bis 4200 Mark; ein Probejahr wird verlangt; Bewerb, sind bis zum 15. September an den Magistrat zu richten. — Bei der städt. Verwaltung in Staßfurt ist zum 1. Oktober ein Bureau- assistent anzustell.; Gehalt 100 M. monatlich; Bewerb. Was die Aerzte nehmen, wenn sie selbst oder ihre Familienangehörigen der Kräftigung bedürfen. Bei der Unmenge von Nährpräparaten, die heute auf dem Markte sind, wird es dem Laien schwer, die richtige Wahl zu treffen da von jedem Nährpräparat in den Reklamen behauptet wird, daß eö das beste sei. Es dürste daher von Interesse sein, zu erfahren, welches Kräftigungsmittel die Aerzte nehmen, wtznn sie selbst in die Lage kommen, eines gebrauchen zu müssen. Daß sie für sich und ihre Angehörigen nur dasjenige verwenden werden, zu dem sie das größte Vertrauen haben, liegt auf der Hand. Wir lassen die Aerzte selber sprechen, indem wir ihre Zuschriften zutu Abdruck bringen. (Die Originale liegen in unserent Bureau zur Einsicht aus.) Nachdem ich selbst eine schwere Blinddarmentzündung mit folgender Operation durchzumachen hatte, stellte ich Versuche mit den mir gütigst zur Verfügung gestellten Biomalzproben an mir selbst an. Erfreulicherweise kann ich nun berichten, daß ich mit Ihrem Fabrikate sehr zufrieden bin. Der Appetit, der gänzlich darniederlag, besserte sich zusehends, und die Körperkräfte hoben sich schnell nach dem Gebrauch von Biomalz. Ich werde Biomalz gern in meiner Praxis weiterempfehlen. Dr. K. Sch. ÄH habe das Mittel bei meiner Frau und meinem IV-jährigen .Jungen. angewandt. Bei. letzterem namentlich ist eine ganz auf ­ fallende Gewichts- und Kräftezunahme eingetreten. Die Haut wird frischer und röter. Er hat anfangs etwas Abneigung gegen das Mittel gehabt, daß ich ihn zuerst kräftig daran riechen ließ, jetzt nimmt er es so gern, daß ich Not habe, es ihm wegzunehmen. Der Appetit ist brillant, sowohl bei meiner Frau wie bei dem Jungen. Dürfte ich. Sie bitten, mir noch t'.ttmal eine Probemenge zu ­ kommen zu lassen; ich will das Mittel gern empfehlen, denn ich kann es mit gutem Gewissen. Dr. W. Mit den mir zugesandten Proben von Biomakz, welche ich selbst genommen habe, und zwar als selbst Kranker, war ich sehr zu ­ frieden ; es schmeckt sehr angenehm und war bekömmlich und nahrhaft. Dr. o. K Sitibem ich Ihnen für die freundliche Uebersendung von Bio ­ malz vor einiger Zeit bestens danke, teile ich Ihnen mit, daß ich das Präparat bei einer schwächlichen Dame angewendet habe. Die Betreffende war durch eine Operation sehr heruntergekommen. Die o Büchsen Biomalz hoben das Allgemeinbesinden sehr günstig und ver ­ ursachten eine Gewichtszunahme von einigen Pfund infolge ge ­ steigerter Eßlust. Ich hoffe, daß der günstige Einfluß auch von Dauer ist. Es lväre mir angenehm, zu erfahren, ob Sie mir als Arzt Biomalz zu ermäßigten Preisen liefern wollen, da ich beabsichtige, dieses Kräftigungsmittel außer in der Praxis auch in meiner l Lamilie anzuwenden. Samtätsrat Dr. K. Das mir gefl. zur Verfügung gestellte Biomalz habe ich bei meiner Schwester, welche an Erschöpfungszuständen, nervösen und körperlichen, bei Morbus Basedowii leidet, mit recht gutem Erfolge angewandt. Alle anderen Kräftigungsmittel wur ­ den nach kurzem Gebrauch zurückgewiesen, Bio ­ malz nicht. Ich will diese Biomalzkur auch fortsetzen... Dr. U. Besten Dank für die derzeitige Uebersendung des Biomalz, welches meinen Kindern sehr gut bekommen ist. Ich werde es gern weiter verordnen. Dr. K. Ich erlaube mir, Ihnen mitzuteilen, daß ich die Probesendung bei meiner 5jährigen Tochter angewendet habe, die an Nasenbluten — wahrscheinlich infolge Blutarmut — litt. Das Präparat ist ihr gut bekomuten, das Nasenbluten hat aufgehört. Ich werde Bio- malz gelegentlich verordnen. Dr. E. Biomalz hat sich bei meiner Frau und beiden Söhnen vor ­ züglich bewährt, ja sein Fehlen hat sogar bei dem Aelteren Nachteile bei den Verdauungsvorgängen gezeitigt. Sanitätsrat Dr. Freiherr v. B. usw. usw. Wer sich ausführlich über das billige Kräftigungsmittel Biomalz unterrichten will, möge sich direkt an die Chem. Fabrik Gebr. Patermann, Teltow-Berlin 32. wenden, welche Broschüren und Kostproben gratis und franko versendet. WWW