5 9 von reifte zu i) got gleuben soft, und daz bin cristen glaube seit. Du solt nit zu vil und zu tiefe gedenken in dime heiligen cristenglauben, wie dem und dem ft, und wie daz uud^daz gesin möge, und wie daz gesin möge, daz ein Priester, der selbe in fünden ist, dich von dinen fünden möge enbinden. Da; sol dich ruht eht wündcrn. Ist der Priester nit heilig an st'ncm leben, so ist aber stne wihe überheilig; wanne sie der stehen heilikeit eine ist, die got uf erden hat. Got, der alle ding wol getün mag, als sant peter do sprichet, der mag in auch den gewalt wol geben über den heiligen cristen glaubender da lieht und lüter und klar sol sin, als die sünne, niht trübe, daz er schinc nüwen in der finstere als ein füles holtz, und stinke als ein füles holtz und tüsent stünt wirs. Wanne nu der lichte sünne den heiligen cristen glauben bezeichent, so sült eht ir nit vaste in die sünne sehen. Ez enhat nieman so starke äugen, und wil er zu lange und zu faste in die sünne und in daz drehende rat der sünne» sehen, er wirt als unniazzen kräng an sinen äugen, daz erS nienicr überwindet, oder er wirt gar blint, daz er niemer siig gesiht. Je glicher wise sol nieman zu faste in den rehttn cristen glauben sehen; anders er wirt so kräng au dem glauben, daz ers niemer überwindet, oder er wirt aber gar zu einem ketzer. Du solt ane valfch nnd an' Hinderliste mit guten trüwen an got glauben, swaz du zu rehte von gotte glcübcn solt, nit manigen i) beger, wie hernach: „;u rehte von."