- 23 - ■Ehrung der Märohenfrau In Würdigung ihrer unstreitig hohen Bedeutung hat man in pietätvoller Weise in Niederzwehren die Strasse, in weIchor die Märchenfrau die letzten Jahre ihres Lehens verbrachte, "Grimmstrasse" benannt. Gelegentlich der hundertjährigen Geburtstagsfeier von Jakob Grimm im Jahre 1896 wurde an dessen ehemaligem Wohnhause in Kassel - Ecke Markt - und Wildemannsgasse - eine Gedenktafel angebracht. In deren Mitte befand sich ein wohlgelungenes Prauenbildnis, die "Märohenfrau M dar ­ stellend, mit einer kurzen Umschrift. äs besteht seit dem Oktober 1943 die glaubwürdige Annahme, dass die Gedenktafel infolge der Kriegsereignisse leider nicht mehr vorhanden ist. Aber die "Knallhütte", wo Dorothea ihre frohe Jugend ­ zeit verlebte, ist in den Kriegswirren des 2. Weltkrieges fast unversehrt geblieben. Noch immer hält der Geist der deutschen Märchenfrau, der Katharina, Dorothea Viehmann/Pierson bis in die fernsten Zeiten hinein jeden Besucher der Knallhütte im Märchen ­ banne. Urg er manisches Volkstum ist in ihren Märchen auf- bewahrt, - wir schöpfen und trinken daraus wie aus einer klaren, frischen Quelle.