- 13 - Der Stammvater ti der Familie "Pierson in Hessen / Kassel und die Kolonie Sohöneberg Die Einwanderung der Rdfugies in Hessen erfolgte in drei grossen Wellen: 1. von 1685 - 1687 2. von 1698 - 1700 und 3. von 1720 - 1722 Um die Führung und Organisation der 1* Einwanderungs ­ welle hat sich besonders der ehrwürdige, kluge und gewandte Pfarrer und Rdfugid Datid Clement der Ältere verdient gemacht. Er kam 1685 aus dem Alpental von Quäiras/Piemont über Genf und Schaffhausen nach Kassel. Man wies seinem Trupp die Stadt- Hofgeismar als Kolonie an, wo die ersten 400 Flüchtlinge am 22. Februar 1686 anlangten. Inmitten der 1. Flüchtlingswelle und an der Seite David Clemens wanderte von Metz her ein junger f, marchand de ville”• Ein charakteristisches Zeichen seiner Abstammung war: eine dunklere Gesichtsfarbe, schwarzes Haar und eine grosse Lebhaftigkeit. Sein Vorname war - wie damals gern ge ­ bräuchlich - altbiblisch. Es war «Isaak Pierson”, er ist als Stammvater der «Hess*’ 1 -. Piersons anzusprechen. Im”Evangl. Kirchenbuchamt Hofgeismar” erscheint sein Harne ohne Geburtstag, ohne Angabe Von Eltern, ohne Frau und Kinder, so dass die glaubwürdige Abnahme besteht, dass Isaak z.Zt. der Auswanderung aus Metz und der Niederlassung in Hofgeismar noch unverheiratet und ohne Anhang gewesen, um 1660 geboren und 1686 als Rdfugid in Hofgeismar etwa 25 Jahre alt war. Es kann ferner von ihm gesagt werden, dass er schon als junger Kolonist einen strebsamen Geist besass - und ihm, trotz seiner Jugend