( 100 ) ( Mi ) Selig , unaussprechlich selig, Himmlisch selig fühlt' ich mich. Brünstig, überirrdisch fröllch Pries ich, Vater, bat ich dich: „ Möcht' ich, mehr durch Tugend r „ Werther Ihrer Liebe sein ! Nicht um tausend, tausend Leben Hätt' ich deiner Liebe Glück, Nicht um Welken hingegeben, Nur auf einen Augenblick. Reicher war ich, als durch Gold: Denn du, Theure, warst» mir hold Niemand, niemand kann sie zahlen Meine Freuden, meßen nie! Nur empfinden ! Farben fehlen Würdiglich zu malen sie! Reicher war ich nie in dir! Seliger kein Abend mir! Diesem frohen Abend gleichet Der, der gestern mir entfloh. 0 ihr Abende, verstreichet Mir, wie diefer, alle froh! Fließet so der Theuren hin, Der ich ewig eigen bin! Segen, Segen ströme über Dich, du Theure, ewiglich Von dem Himmel! Und kein trüber Dunkler Tag bewölke dich! Gott! laß Frühlings Sonnenschein Ewig Ihren Geist erfreun! In des süssen Abends Stunde Saß ich nah zur Seite dir. Ach! du sprachst von unsrem Bunde, Sahst mich an, und reichtest mir Dar den Trau, Ring, welchen nicht Zeit noch Unbestaild zerbricht. E 4 Theu-