320 den kommen, außerhalb der Stadl daselbsten, noch heutiges Tages gezeiget. Die Stadt Worms aber soll ihren Namen von Würmern haben, nämlich von den vielen bösen Würmern, so allda ge ­ wöhnet. Deren dann der hörnin Seyfried viel verbrannt und erschlagen, mit welcher «Last er sich geschmieret und also hör ­ nin worden. Wenn auch jemand in der Singschulen der Meistergesänge öffentlich daselbsten die Geschicht vom hörnin Seyfriede aus dem Kopf also aussingcn kann, daß von den dazu bestellten Merkern oder Judicirern, wie man sie zu nennen pfleget, kein Vcrslein ausgelöscht oder nvtirt wird, so wird ihm ein gewiß Stück Geld zu schuldiger Verehrung vom Rath der Stadt Worms, alter Gewohnheit nach, gereichet. Ist dcrowe- gen nicht alles Fabelwerk “ zu voraus, was von Seysrieden Schwertern Meynung, Roland, Durndart, in Historien ge ­ funden wird" *). Daß Siegfried im Rosengarten erschlagen worden, stimmt zu dem Anhange des Heldenbuchs (oben S. 298. 299). Der Name des Schwerts ist aus Mimung entstellt, dieses aber, wie in dem Rosengarten A (oben S. 246), mit Balmung ver ­ wechselt, 166. De Kohei\ S. 3^6. “We fünde der Lefferlungen schal de könde weren ewych ryke\. 167. Faröische Heldenlieder. Bis zu Sigurds Tode folgen sie der nordischen Sage, von da an der deutschen, in ­ dem sie zugleich der Vilkina Saga, der Hven. Chronik und den dänischen Liedern, doch mit eigenthümlichen Abwei ­ chungen und Erweiterungen, sich nähern. 1) Svanild Soulct Ijcuima (Sonnenglanz) wird hier mit einem Helden Ujsmal (Jsmal) vermählt und bei der Hoch ­ zeit sieht ihr Bruder Sjurur zum erstenmal die Brinild 0 Diese Stelle ist durch v. d. Hage» iu Büschings wvcheatl. Nachr. 18I6 bekannt gemacht worden.