251 1812* S. 59) angezeigten, zu dem Rosengarten A gehörigen Handschrift gleichfalls dieser Name, ist aber dort, wie in einer vorhin (S. 191) angeführten Stelle aus dem Anhange des Heldenbuchs und vielleicht im Siegenot (s. unten) für Ame- ioit gesetzt, was hier unmöglich der Fall seyn kann, da dieser Ameioii mit auftritt. Wir erfahren nichts näheres von ihm, will man nicht in der Antwort, die er dem Hildebrand bei dem Aufruf zum Kampfe mit Gibich gibt, eine Beziehung auf frühere Berhaltnisse sehen (25 b ): Ich besten in willecliche, sprach herzog Amelunc dem geflehte wirde ich nimmer holt, sie sin alt oder junc. kein heit wart nie so kuene, sie habent in vür niht. 7) Daß Wittich nicht eher kämpfen will, als bis sich Rü ­ diger wegen Nudungs Tod mit ihm versöhnt hat, ist schon oben (S 10s) bemerkt. Wer in das Gedicht diese Beziehung ein ­ rückte , bedachte nicht, daß die Schlacht, worin Nudung blieb, noch gar nicht konnte vorgefallen seyn. 8) Als für den Walther von Waskenstein ein Gegner aus ­ findig zu machen ist, sagt Hildebrand (7*): dem ich sinen kernpfen, weig got, niht finden kan, eg si dan Dietleip von Stire, der ist ein starker man. hüls uns der herzöge, vil lieber herre min, so mühten wir mit vröuden wol riten an den Rin. Do sprach der wol gezogen von Berne her Dieterich: ich hdn im gedienet kleine, da% riuwet ietzut mich. Worauf sich das bezieht, weiß ich nicht zu erklären (vgl. oben S. 194). Dietleib kämpft mit Walther (in D mit Stuffing) und bei ­ den wird der Sieg zugesprochen (23 a ): Sie bunden abe die helme und nigen der künegin. uf faste sie (Kriemhild) irieclichem ein rosen krenzelin, ein helen und ein küssen gab sie da ie dem man. do wurden eit gesellen die stolzen recken wol getan. Won dieser Verbindung beider Helden weiß sonst kein Gedicht. 9) Norpreht. Als der Zug am Rhein anlangt (iZb): do sprach der künec Etzel: wol lieben herren min, nuo ratet alle geliche, wie körnen wir über Rin. do sprach der alte Hildebrant vil gezogentiich: niht mit gewalte, vil edeler künec rieh. dag läge ich in wiggen, sprach her Hiltebrant, Norpreht heißet der ferge (tuot uns dag buoch bekant),