nachtrag. 787 © Hessisches Staatsarchiv goth. Idijjan (docere), Idijtjan (fequi, exfecjui) zu ahd I6rran> leijlan. 611, 7. luttih Ilel. 103,18. 617, 6. weder vil noch Heine (wenig) 1\IS. 2, 22 b . 623,18* nidriu rninne MS. 2, 25 a ; mit innerem ga ­ bele Diut. 3, 76. 644,23« ficirzegufien (quadragefimo) 0. Hartm. 180« 657, l4. nach einer miltheilung Kopitars kommt auch ein feltnes altl’lav. fol, foul (bonus) vor, das dem gotb. Jels verglichen werden mag. 662,21. die flav. fuperlativbildung ftimmt mit der romanilchen darin überein, daß ilu* die comparativform zum grund gelegt wird; nur verrichtet der roman. arti- kel, was im fla v. die partikel ncd, welche ich nicht zu erklären weiß. zum achten capitel. 665,6. das volk in Holland lagt: onfe lieve heertje für der liebe golt. 676, 6. in mnd. gedickten erlcheinen doch genug beifpiele des ~lin, z. b. in Valentin und INamelos: hin- delin, frowelin, dochterlin , portelin, mundelin, ve~ teliri (fäßlein), remelin (riemlein), gor delin, via fche- lin u. f. w., während die Kforin gerade mangelt. IR das einlluß der liochd. dichlkunit? 679, 7- das fchmeichelwort zucherhriichen wird durch das gleichbedeutige und ebenlo gebrauchte dän. ßrupshruhhe (Holbergs Henrich og Pernille act 1. fcene 6) gut erläutert. 681, 9« auch nach vocalen S, z. b. in der Dieinelge- gend hofehe (vaccula) vgl. nnl. koetje (f. 685). 687, 29. die Holländer verkleinern, in vertraulicher rede, zuweilen felblt cardinalzahlen: eentje, tweetje, driet je. 689, 6. 0. fchreibt grubilon, nicht griiobilon. 689, 20. platld. dat kind in den flap fujhen. 690, 8. analog ift die Verkürzung oder weglaßung des zweiten theils der compolilion bei einigen adj. bil- düngen auf -ifch, z. b. lab [eh, eimbfch, jlätnfch f, liibeckifcl), eimbeckilch, flamländifch. Qdd 2