© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 21 nachtrag. 419* Ulphilas gebraucht die fremden länder- und flach en amen weiblich: Aßa, Makidonja, lud di a, Akaija bekommen im dat. Aficti II. Cor. 4, 8* Makidonjdi II. Cor. 1, 16. 7, 5. Akdijdi II. Cor. 4, 4; im acc. Maki- dbnja II. Cor. 4, 46. 2> 43. Iuddia II. Cor. 4? 17. Doch fchwanken einige cafus in die vierte decl., namentlich die genitive: Makidbndis II. Cor. 89 1« und Akaje ll. Cor. 44,10. Galatie I. Cor. 46,4, wo man nach jenem acc. auf -a erwartet hätte IVIakidönos (gen. fg.)> Akäijo (gen. pl.). Ich wage nicht zu beftimmen, wel ­ chen nom. er von dem dat. Trduaddi II. Cor. 2, 42 gebildet haben würde, ob Träuafs oder Träuada (TJococcg)? Hingegen verdeutfcht er KoQiV&os^ Aa/uaonbs, "Ecpeoos durch feminina fchwacher form Kauriri^o, üamajkb, Aifaijo, wie aus dem dat. KaürinJ>ön II. Cor. 4,1. acc. Kaürinfön II. 4,23- und dem dat. Damafkon II. Cor. 11, 32 *) Ai'faifon (Mais fpecim. 1. p. 35) folgt. 434,21 auch mhd. fceltel (mafc.) Hoffm. fundgr. 117,6 von fcalten, vorfchieben (protrudere). 438. bei puppis iit die goth. benennung n6ta mafc. (fchwerlich noto neutr., obwohl der dat. nötin Marc. 4, 38 beide formen zuläßt) ausgefallen. Es gehört zu einem veralteten verbo natan, not, wovon auch nati (f. 466). 446,39- agf. fcrud (veftis) neutr., engl. Jhroud. 447, 32* bezieht lieh diefes knode und rige am hemd auf das ahd. chnodo (condylus) und rilio oder riho (carpus), weil der hemdermel an dem handgelenk zum anfchließen flärker gemacht wurde ? vgl. nachtr. zu 404. 461, 40. fptfa 0. III. 45, 45. 466,11. Hd (poculum) neutral, hymn. 8,7. 466,26. vgl. greußing bei Schm. 2, 120. 468,32. nach einem troubadour hatte die provenz. rota liebzehn faiten. Diez p. 42- 468,41« ahd. zitera (cithara) fern. gen. -un, N. pf. 32,2. 42,4* Wie aber zu deuten: da§ ziterfin (plectrum) IN. Cap. 409, womit man die faiten der zitter rührt? fin fcheint hier fo viel als fiäblein, hölzlein, und ge- *) fehlerhaft fcheint dafelbft baiirg Damafkai (ri$v <?roA*v); man wird wohl Damafkaj4 lefen müßexi»