770 nachtrag. NACHTRAG zum vierten capitel. 2, 25. C. 0. Müller vermuthet fcharffinnig (gött. anz. 1831,300), das zur pofition nölhige 7717, TT imhomeri- fchen 09i7i0T€y oxxt für onoxe, oxi erfetze nur einen alteren, rauheren doppellaut, der an lieh fclion pofition bewirkt habe. /7 in noxe entfpricht allerdings dem lat. QV, goth. I1V und felblt anderwärts Hebt i'nnog ~ equus rz goth. aihvus? ahd. eliu; allein der reine IT- oder jonifche Klaut fcheint mir in den fragwörtern weit urrprünglicber als die Verletzung des K mit Y oder irgend eine andere yerdickung der einfachen tenuis. Noch weniger kann ich mir für das demonftrative T einen früheren dop ­ pellaut denken. Prof. Müller erinnert mich an das homerifche (pij (Butlin. lexil. 1, 240). 4, 30. der famo, da^ fama findet fich in gloITen (Graff). 11, 5. das für einizis von mir 89,44 vermuthete emizis lieht nach Graffs verficherung wirklich im codex, gehört alfo nicht hierher. 11, 10* die verfcliiedne ableitung Z und K in den formen enzel und erikel ftirnmt genau zu dem Z und K unferer diminutiva, weshalb ich f. 697 richtig das lat. firigulus und gr. ivntos verglichen haben werde. Auch fcheint der begrif der Verkleinerung palfend auf die Vereinzelung angewandt. Das D in /iiovadfjv fügt fich wiederum zu dem in uvvidiov (f* 698). Plattd. lagt man beides eritel und enkel und letzterem liegen die formen eriken und ejiked nahe. In ganz Niederdeutfchland bis nach Helfen ilt die redensart verbreitet: wilfe un enkede, wel erikede, gar enkede, d. h. gewis und eigentlich, ganz genau (ligillatim, fingulatim), fo daß man es einzeln aiizugehen vermag. 14 - 18 ilt mit der Vorrede zu den hymnen 9-14 zufauimenzuhalten. 16, 32 in quibus — entfprechend muß getilgt werden, da K. 26 b die hi. diem } nicht die- mee, Jieit (Diut. 3, 202)«