756 III. frage. ne chämen dara umbe Via?; na raulta milia ex omni Graecia? (kamen darum nicht viel taufende aus ganz Griechenland V) Bth. 55; ne wäre er danne na enes un- fäligoro? (wäre er dann nicht unglückfeliger als jener?) Bth. 203. Alle belege zeigen, daß diefes na nur in negativen fätzen, folglich bei vorausftehendem rie gebraucht wird; mit andern Worten, das nolkerfche ne — na? entfpricht dem golh. niu? oder dem lat. norme?, nicht dem gotli. -u in pofiliven fätzen. rolitive fragen (teilt N. flets ohne fragpartikel, er verwendet aber auch in vielen ne ­ gativen das na nicht, fondern drückt lieh, gleich den übrigen fchriftftellern, ohne delfen beiftand aus. Nach einer ftelle könnte es fcheinen, als ob na auch für objective fragen, d. Ji. wenn ein interrogativ vor ­ hergeht, zuläßig wäre: mit welemo rehte chlagoft tu dih tanne habender, faino fo du neeigilt na? (mit wel ­ chem recht klaglt du, der du noch halt, als hätte ft du nichts mehr?) Bth. 68. offenbar bezieht aber N. das na bloß auf das letzte ne eigiit. 6. Ich gehe über zu einer andern golh. fragpartikel an, die nicht lehr häufig begegnet, und das eigenthüm- liehe hat, daß lie ganz im beginn des falzes noch dem interrogalivpronomen zur verltärkung vorausgefchickt wird, folglich eine Ausnahme der regel bildet, daß ob ­ jective fragen keiner parlikel bedürfen. An livas ilt, frauja, ei galäubjäu du linina? (xal t'is eGTi, zvQie, iva moTevGO) eis civtov >) Job. 9,36; an hvas ilt mis neh- vundja? (zea Tis iori /aov nhjoiov$) Luc. 10, 29; an hva täujäima? (xL ovv noiijoo/uev;) Luc. 3, 10; an hvas mag ganifan? (zal Tis övvaxat Gco&ijrcu;) Luc. 18,26; einmal auch bei fubjectiver und negativer frage: anriuh fiudans i's f»u? (ovkovv ßaaiXevs d gv ;) Luc. 18,37; mehr be- legftellen kenne ich nicht, an hvas entfpricht dem gr. %cd ris, ohne eine wörtliche nachbildung deffelben zu fein, denn fonft hätte Ulphilas jah hvas geletzt, zal und an geben der frage nachdruck, gerade wie das lat. ec in eccjuis, ecquid, das vielleicht durch affimilation aus etqais, etquid entfpringt. Dunkler ilt das goth. an, zumal in feiner Verbindung mit na: annu ZZ annuh; aber vor allem müßen wir die ihm enlfprechenden ahd. formen unterfuchen. Dem annu unverkennbar analog ift nämlich ein ahd. fragwort innu, irid, eno, das auch in einer geminier-