© Hessisches Staatsarchiv III. genus. grammatifches, fremder fubft. 56l die dat. gen, balfana, balfanis, nhd. der half am $ ala- laftrum, nhd. alabaßer *); virium, ahd. wiri (mafc.) X. 56, 8* allf. Win (mafc.) Hel. 61, 7, mhd. wiri (male.), nhd. wein (inafc.); lat. fabanum, ahd. fdban 0. IV. 11,25 5 lilium, ahd. lilio N. 47, 10; evangelium, ahd. evarigelid 0. II. 14, 17- III. 22,5; folarium, ahd. foldri Diut.i, 500. 0. IV. 9, 20. Hel. 139, 2, nhd. föller; tribu- tam, ahd. tribu5 T.93» 194, 2. nhd. tribut\ templum, nhd. tempel; lolium, nhd. lolcli; acetum, nhd. eßig; panicum, ahd. fenihp altf. pariih ; linum, nhd. lein ; pilum, mhd. p/z7, nhd. pfeil; pretium, franz. przx, mhd. p/7s, nhd. preis; feniculum, nhd. jenchel; cerefolium, nhd. her ­ bei ; capitulum , altn. hapituli ; me t all um , altn. metall (male.); vivarium, ahd. wiwariu\\&. weiher ; ßnapi, goth. finaps? (Marc. 4, 31. Luc. 17, 6 fleht nur der gen. linapis), ahd. fenipli, nhd. fen f, will man es vom lat. fern, iina- pis leiten, fo fallt es unter die fünfte reihe; caput, nhd. *°Pf$ piper, nhd. pfeßfer; corpus, nhd. hörper; alt ave, ahd * cilteri T.141, nhd, altar $ carcer, ahd. charchari hymn. 1,12, nhd. herber; flurnen, mhd.pflume; pallium, mhd.pfellel. Hierher auch, daß die urlpfünglich abflracten neutra, das credo, das confiteor, das paternoßer, die wir heute wiederum fo gebrauchen, in der allen iprache für inafc. angefehen wurden: agf. fe creda, mnl. de crede (inafc.) Rein. 249« 388; mhd. der pdternoßer cod. vind. 428. fol. 170; altn. aber linde ich ein fern, hredda, das ohne zweifei jenem agf. creda gleichfleht. Merkwürdig überfetzt fchon UJph. Matth. 5, 18 das neu Ir. /wt« t'v durch das inafc. jota dins; T. 25, 5. bleibt unlieber, ob ezVz I inafc. oder neutr. ifl. 4. Übertritt des mafc. z/zs neutr. kommt fehr feiten vor: modius, ahd. mutti; paradifus, mhd. pardife Iw. 687« nhd. paradies; crocodilus, nhd. das hrohodill; thefaurus, franz. tre/or, ahd. trefo.; franz. le ge nie (genius), nhd. das ge nie. 5. Übertritt des fern, ins mafc. Lat. faßeia, goth. faßja Joh. 11, 44, obgleich aus dem dat. pl. fafkjam *) alabalß raun Luc. 7» 37 Ich eint bei Ulph. dem griech. ßtrT?ov (er hatte wohl ei 11 fehlerhaftes a\u.ßx\arqov vor fich) nach- gcfchrieben uiul im goth. indeclinabel; fo wie Teitaitn (ftatt Teitu) II. Cor. 2.13* 8,6 dem t*töv und bvjfaün Luc. 16, 19 dem #«*v. Denn eine echtgoth. fchwache llexion -üw/z , wonach bvj/äun der durch die confrruction geforderte dat. fein könnte, be ­ rechtigt uns noch kein andrer grund anzunehmen, ja lie wird durch deu dat. Teitau (vom 110m. Teilus) Tit. 1,4 widerlegt, vgl. 1, 819* Nn