524 HL genus. grammatifches. abjtracter fubjt, © Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 21 8,2; gainaindufs (communicatio) II. Cor. 6, 14. 9? 13, denen lieber noch andere, gleichartige entfprachen. Alle ■weiblich. Ich habe 2,250 richtig erkannt, daß die formel -DÜf> für J>Uf>, und dem lat. -TUT in juventus, fenectus virtus d. i. juventuts, senectuts, virtuts parallel lieht. Die übrigen deutfchen dialecte zeigen keine fpur diefer formation, Hs liegen dabei die adj. ajuks (gramin. 2, 286) manags und gamäins zum gründe; den lat. Wörtern aber die fubft. jirve- nis, fenex, vir, fo daß infofern die lat. formel -TAT in ae- ternitas, coinmunitas, felicitas u. a. in. von den adj. commu ­ nis, aeternus, felix verglichen werden kann. Zwilchen managduf>s (ste^ioosid) und inanagei (oy?.os) belteht ein unterlchied der bedeutung; doch überfetzen gainainduji und gamainei (II. Cor. 8,4) beide Kotrwvia*). Ip eine häufige, fruchtbare ableilung für feminim der erlten Harken declination; belege lind grainm. % 243-49 gegeben. Ein goth. wort zeigt, wie frijaf>va und ubizva, noch V hinter dem p: falipva (manlio), ich denke, 'der kurzen wurzelßlbe wegen, im gegenl'atz zu den langliibigen diupipa, häuhipa, ddubi^a u. f. w. **). Der ahd. dialect fühlt dielen unterlchied nicht mehr, fondern fchreibt felida (manlio), kiwerik (veftitio) wie Jdlida (felicitas), fuäridci (moles) u. f. w. ***). Männliche abdracta Harker deck gibt es kaum, doch vermuthe ich in dem ahd. chimeinidh (communio) J. 361 eher ein mafc. als fein.; dafür begegnen mehrere Ichwache mafc. auf ahd. -ido (gramm. 2, 249)* Starke neutra auf -idi find 2, 248 verzeichnet; ich füge hinzu: getragede (habilus) N. Bth. 71; getrahteii (conüderatio) N. Bth. 93*103. 104. Cap. 53; mhd. gc* hiigede (confcientia) amgb. 32 b . *0 bi dem zweimal angewandten ableitungsconfonant .du}, -r“f> tbide ich eine gewille ähnlichkeit mit dem goth. plur. -de- dam fchwacher conjugation (gramm. 1,1041. 1042), der iu deu übrigen dialecteu gleichfalls mangelt. **) bat das feine richtigkeit , fo muß fchou aus diefem grund gauripa und nicht gauripa gefchrieben werden , wozu auch daj ahd. görag flimint.