© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 21 III. genus. grammcitifches. fmnlicher fubft. 337 (Günther IV. nr. 1.) zwo beche, Günther IV, 566; die hach, Crumbacher w. (Catzeneinbogen): in der bache fifehen, Wertheiiner w. von 1424 (Franken); die hach. Babenhäufer w. (Hanau); bei der hach, die fortbach, Vlone archiv 2, 238; über die hach, Schweinichen 3, 222; unterdefTen tauft die bctcli unters lebens, Opitz % 2115 die back, Kemigii daemonolatria verdeutlicht von Privatus. Ff. 1598 p. 280. Helvicus jüdifche hilto- rien. Gießen 1611« i, 49; in der Rhein- und Mainge ­ gend gibt es noch heute felbft da, wo alleinftehend der bach geredet wird, zufammenfetzungen wie die fteinebach u. f. w. Altf. vermutlich bah, gen. behi fein., vgl. den dat. öronbehi freckenh. 6; daneben aber Icheint ein neulr. hihi, dat. bilde gegolten zu haben, wovon die compofita hamorbikie, ftenbikie, medebikie, larbikie, weliarbikie, freckenh. 11. 15. 22• 25. 27 und in vielen a'ltf. urkunden ähnliche. Nnl. beeh fejn., engl. heck, der agf. form bin ich unlieber. In der lex Fri- l'on. verfchiedentlich laubachi, acc. eines zu vermu ­ tenden neutrums *). Altn. aber beehr (rivus) male,, fchwed. bäch 9 dän. bäh. Quelle, fons, nTjyy» Goth. brunna, ahd. prunno N. 73. 15. mhd. brunne, altn. harkformig brunnr, überall mafc. von brinnan (fervere, aefiuare); das agl. lurna bezeichnet mehr torrens, rivus; nhd. gebrauchen wir neben brunnen zugleich die niederd. form born; ahd. auch quehprunno (fons vivus) chehprunno N.45, 5. Agf. veil pl. veilas mafc. (auch vill und vyll gefchrie ­ ben), engl, well, gleichfalls von villan (fervere, wal ­ len) herzuleiten, vgl. wella (unda) und das altn. vella (fervor). Das nhd. quell mafc. und quelle fein., fchwed. Icilla, dän. bilde fein, findet lieh noch nicht in der älteren fprache, wohl aber das verbum quellen (ebul- lire). Fons, eigentlich fealurigo ilt das ahd. mafc. urfprinc N. 17, 16. 36, 10. mhd. urfprinc Mar. 28. Parc. 7553. 8281 (des brunnen urfprinc) 23403* troj. 7786, woneben lieh die form urfprunc Barl. 155, 29. amgb. I4 b Rav. 73. Dielr. 8 a 27 a 59 b auch fchon zeigt; beide überall männlich, vgl. agf. velljpring, vellge- fpring. Von dem fremden ahd. puzzi, agf. pyt (pu- teus) im verfolg. fluvius louelce. Pertz 2? 380. Rb 2