474 III. adverbia. pronominale. © Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 21 Al in. fibi und verilärkt fmrna,; für eo findet iicli \>aZrn Säern. 263 b i das zu dem agl'. f>ider liirnmt und mit diefem die bedeutung des goth. f>af>, und noch mehr die form des goth. J>af>rö hat. fynonyma iincl pannig, finnig, fannug Saem. 95 a ll4 a ~ fann veg (eam viarn, wie ealneg oben f. 140) und pängat Saem. 80 b 253 a (foult auch pingat Saem. 152 a ), das -vielleicht auch aus fann gat zu erläutern ilt, wenn lieh ein ver ­ lornes mal’c. gatr (via, feinita) wahrfcheinlich machen läßt ; die fonn pagat gl. fynt. p. 87. würde eher lauf f>ä gata von dem gangbaren fein, gata weifen. paZctn ilt inde Saem. 43 b 94 a 134 b l4o b 152 a 232 a . Schwed. der (ibi); dit (eo); dcidari (inde), wofür auch derifrän. Dän. der*)] did und derhen; für inde derfra, altdän. deden. Das neunord, dit, did entfpricht dem goth. faf> genauer, als das altn. fajra. Bis hierher ift die erwähnung einer andern partikel ­ form verfpart worden, die der lid. und altf. mundart eigen, allen übrigen abzugehen fcheint. nämlich ahd. findet lieh neben der partikel dar und dara ein darot, abwechfelnd für jede derfelben, doch dünkt es mich, ilt die bedeutung von eo, illuc älter als die von ibi, illic. im Ludw. lied drückt tharot offenbar foviel wie fonft thara (eo) aus und dafür zeugt auch das völlig analoge huarot, das in einer alten glolfe quo, und nicht ubi überfetzt. 0. V. 23, 160 ilt aber thorot illic und ebenfo lieht bei N. doret, der et, teret (ibi, illic) pf. 83, 8* 84, 9. 110, 8. 114, 8. Bth. 75 dein hier (hic) und nicht dem hara (liuc) entgegen **). Das altf. tharod bedeutet illuc, wie herod Jiuc, huarod quocunque, da jedoch letzteres auch ubi bezeichnet, könnte es in an- *) diefe dän. partikel der, in ihrer relativ bedeutung ubi, und ebenfo das frief. ther in gleichem linu, dient zu unbeholfenem ausdruck des relativprouomens qui, quae, quod für alle gefchlech- ter, für den fg. wie den plur. Der fchvved. fpraehe ift eiii folcher gebrauch des der fremd. Offenbar hängt er zufammen mit dem ahd. enclitifchen dar, de und da (oben f. 20), die das relativ hervot heben und mit dem altn. er (f. 22) welchen aber an ­ dere pronomina vorauszugeheu pflegen, woran ßch die partikeln gleichfam anlehnen. Ganz vergleichbar fcheint das in deutschen volksmundarten unveränderlich für das relativpronomen gefetzte wo , u>a (ubi) vgl. Stalder dialectol. p. 120* **) zwilchen darot, deret und ekrod , echert, okkeret (oben f. 113» 1140 waltet kaum auaiogie.