172 III. adverbia. pronominale. deutet und weil zum Überfluß die richtige lesart fchon Matth. 9? 25 lieht* Hingegen halte ich faruh für unta ­ delhaft, wo es Idov überfetzt, weil dann eine locale beziehung liattfindet, Matth. 9,3. 18. Luc. 2, 25. 7, 12* 37. Gleichwohl foll nicht völlig gegen J>aruh für oi v, de entfchieden werden, zu feinen gunlten ließe lieh gel ­ tend machen, daß das ahd. dar, dar in feiner bedeutung von cum enclitifch gebraucht wird. Die goth. partikel des rein demonllrativen begriffs eo, dahin, kommt bei Ulpbilas nicht vor, darf aber aus dem interrogativen livaf», hvaduli gefolgert werden, und wäre f>#f> oder lüffigiert f>aduh. Sie wird auch weiter durch das relative \>ctdei bellatigt, das Itrenggenommen nur cpjo, otzoi, onoos ausdrückt, Job. 8, 21. 22, aber Matth. 8,19- Marc. 6, 55. 56. 14,14- Joh. 6, 62. 13, 33. 36. otiov, nämlich wo es den linn von eo, ubi gewährt, verdeutfeht. Gleichwohl führt die analogiejvon hidre (huc) etwan auch auf ein jrndre (eo)? vgl. hernach unten livaj> und hvadre. Daher 9 von da, ToSev, ivvevd'ev lautet goth. J>aJ>rd Joh. 7, 3« 14,31. 18,36. Luc. 4, 9-29; für o&ev dürfte man ein ^ct^roei inuthmaßen; das iüffigierte J^aproh wird aber für eh:a, enema, <xtio roze gebraucht, Marc, 4, 17. 28. 7, 5. 8, 25. Luc. 4, 9- 8, 12. 16, 16; ja es überträgt einigemal bloßes zcü, Luc. 4, 9« H. Cor, 8, 5* (Luc. 4, 9« liehen f>af>ro und J>af>röh unterfchieden in ei ­ nem vers). die bedeutung von f>af>roh entwickelt lieh aus der von f>af»ro, wie das lat. deinde aus inde. Ahd. gilt dar, dhdr 9 tlicir (das ä nach N. und W., vielleicht hatten ältere quellen a ?) fowohl für ibi als für relatives ubi (vgl. z. b. N. Bth. 140- 177.) und im letzten fall muß es aus früherem däri, dare, wie da^ (quod) aus cla^i, entfprungen fein, die nebenforin dare (ibidem) liymn. 1, 4 und tlidre 0. ad Lud. 172. II. 21, 63. III. 2>68. IV. 31, 41,48. 33,42. Itets ibi, ibidem (nie ­ mals ubi) darf man dem goth. J>aruh, nicht dem farei vergleichen, das relative dar geht aus der bedeutung ubi zuweilen in die von dum, cum über J. 3, 2- 3, 4. 3, 7, 0. V. 16, 78. und pflegt nach dem demonftrativ zur herv orh eb ung des relativen finiis enclitifch gefetzt zu wer ­ den, vgl. oben f. 20. — Auffallender ift die abweichung vom goth. bei den begriffen dahin und daher, nämlich dem goth. J>af> , faduh, f>adei entfpricht kein ahd. dat, dade, date, wenigltens hat es mir noch nicht geglückt,