© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 21 III. pronominalb. zufammenjetz. praefixe\ /2/A. 71 auch Rolher 3604 Hebt n eg e in gefchrieben ft, des ge ­ wöhnlicheren nechein. Zu dielein nigen ftimmt das iniil. tieghen Maerl. 1, 26. 152. 3, 261. Rein. 267. 342. 1254. 1374- Stoke 2,25* vgl. negener wis (nequaquam) Diut. 2, 224 b negere wis 2> 225 a ; gewöhnlich leidet aber das ne aphärefe und das pronomen nimmt die dem mhd. chein analoge geftalt an. Rein. 563. 630. 711. Maerl. 1, 42- 45. 55« u. f. w. auch erighen kommt z. b. Blaerl. 1, 48* 3? 262 vor. N11I. gen (nullus) von gen, de gen (ille, jener) genau zu unterfcheiden. Nieder ­ rhein Rehe und weftphälilche denkmaler zeigen gleich ­ falls glieri (nullus) z. b. die boecholter Hat. in Wigands arch. 3, 5. 8 u. f. \v. Im agf. hält es ich wer, diefes praefix aufzufpüren. Die partikel neque wird durch ne ausgedrückt, das ich von der einfachen negation ne unterlcheide und aus früherem neh oder nec erkläre, obgleich auch ne, wie me, J>e für mec, J>ec behauptet werden könnte. Da nun ne und ne beinahe zufammenfallen, fo dürfte allen ­ falls auch das unter 22 abgehandelte nein, ncenig aus ne zr neque gedeutet und dem adh, nihein, niheinic vollkommen parallel geletzt werden. Blich dünkt aber, die compofition hätte hier gerade, wie auch im ahd., die alterlhüinliche form der partikel bewahren können. Ferner zeigt lieh und namentlich im Beov. häufig (30. 142. 143. 156. 159. 162. 172. 173. 174. 176. 177. 181. 184 u. f. w.) no oder nö mit der bedeutung neque, dem ahd. 110h völlig vergleichbar; aus nö an (das ich nie nebeneinander finde) ließe lieh nän noch weniger her ­ leiten. dagegen kommt Cädm. 23, 12« 38, 23 nohväZre (neutiquam) vor, das mir ganz das ahd. nohhuedar fcheint. Die verfchiedne forjnation von nän und no- hväSer wird endlich durch die offenbare unterfcheidung der altn. bildungen neinn und nacqvar heftätigt. Die altn. partikel ne drückt unter noch aus; für das einfache non kommt in der edda ne vor, z. b. Saem. 40 a 42 b 63 b 66 b , dein ich kurzen vocal laße, wiewohl die ausgaben beiderlei partikel gleich aceentuieren. Statt des ne mutlimaße ich ein älteres nec oder nac, das lieh in der zufammenfetzung bald mit hvar bald mit livärr erhalten hat: nacqvar (aliquis) nacqvd\> (aliquid) Säern. 255 a noccop (aliquid) 148 a necqvip (aliquid) 2i6 b nocqvi (aliciü) I64 a necqvi (aliquo) 235 a neqvo (aliquo) 254 a nacqvara (aliquam) 183 b *, der letzte beleg ift aus