46 III. pronominalb. zufammenfelz. praefixe.hve. © Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 21 cunque pl.) T. 173? 2« Später fchwindet auch liier die zweite partikel: JA welih T. 44, 7. und bei N. Jo ive- ler (quicunque) Jo welemo (cuicunque) Bth. 48- — Mild. Jive Hier, J'welhiu, j'welhe^. Mild. Jwelk, in den brera. fiat. häufig Jo welik. — AllT. JA huilic Jo. — Agi*. fvd hvilc fvd , acc. fvci hvilcne Jvd, oft mit zwi ­ lchen gefetzt ein lübfiantiv, z. b. fvd hvilc man Jvd, Jvd hvilc hus Jva. — Mnl. beifpiele habe ich nicht bemerkt. c. JA huedar Jo (ulercunque, wer auch von zweien) Jo ivedar Jo 0. I. 22, 30. IV". 23, 76. Später bloß J'o weder. Mbd. Jweder, z. b. Iw. 1085. Jweder unfer einer Nib. 113, 2. Agf. Jva hva&er Jvd. d. auf gleiche weife werden einzelne adverbia zwi ­ lchen beide partikeln geheilt: Jo ofto Jo (quotiescunque) lirab. 973 a K. 52 b , was wir noch nhd. durch Jo oft ausdrücken. Agf. Jvd oft fvd-, fvd forS Jvd. 8* Hve, urfprünglich ein cafus yoii hvas, überfetzt das gr. <tivi und dient Yerbunden mit den praepof. du und bi für die fragpartikeln xczrd (bi hve) AiauL (du live); hväiva (nwg) entfpringt aus live äiva. Es wird aber auch mit den adjectiven leiks (aequalis) und läuds (magnus) zufammengefetzt, um die pronominalver- hältniffe der befcb allen heit oder große zu bezeichnen. Leiks, in feiner einfachen form, hat lieh im goth. nicht erhalten, bloß in den compolitis galeiks und milfaleiks; läuds, delfen bedeutung keine andere als groß fein kann, fehlt foult gänzlich, denn von dem fühlt, läufs muß es unterfchieden werden, hveleiks, hvileiks ifi nun qualis, nolos, noranos, Matth. 8, 27. Luc. 1, 29« 7,39* Job. 12,23« II. Cor. 10, 11; hveläuds quantus, nooos II. Cor. 7, 11« das relative ooos gibt ÜJpliilas II. Cor. 1, 20 durch hväiva manags, warum nicht durch hväiva läuds? Ahd. lautet jenes hve luiiu (analog dem goth. f>e ahd. diu) bihve pihuiu, duhve zihuiu. Das adj. lih befiehl, wie das gothifche, in kilih und milfalih ; ein entfpre- chendes lot fcheint verfchwunden, ich weiß nicht, ob in der gl. ainlot flat ker. 21» Diut. 1, 144 eine fpur ift, denn man darf wohl nicht abtheilen: ain lötftat; das adj. einlöt hätte ohngefähr magnus, almus zu bedeuten? Auch findet lieh kein ahd. dem goth. hveläuds paralleles huiülöt, huelöt, welot*), fondern der begrilf von nooos *) follte da? tvetig (qualis, quantus) der SchweizerfprachQ (Stalder dial. p. 117) aus weletig, vvelöt entfpringen ? der ausfäll des 1 wie in vvetti, fetti f. wehi, felti (veilem > deberem).