40 III. pronominalb. zufammeiifetz. praefixr. dih. geformt worden fein. Übrigens ift Allein ein ftarker grund für die deutung des di kein aus dih; wollte man di-kein trennen, fo ließe /ich weder di noch hein erklä ­ ren, wäre die nebenform dohem organifch, fo dürfte auch an die partikel doh (tarnen) gedacht werden, für weiche gleichwohl keine andere analogie fpricht; mir fcheint doh dein noh für nih nachgeahmt. Diefes prae ­ fix tritt vor folgende pronominal a. vor einic. die frühften beifpiele reichen nicht über das 9» jh. : dihheintges (cujusdain) gh monf. 351; jn# ejuis, da^ thiheiniger Diut. 2, 35l a (iO. jh.); thiheinig oder thiheining (ulius), 0. II. 7,94, häufiger theheinig, theheining 1. 1, 60* 5, 60. V. 6, 120. 126. 24, 184. 204- Nicht bei J. K. T. auch nicht in älteren glolfen, bei N. W. und fpäter hin wieder ausgefiorben. b. häufiger vor ein. thohheina7 J Ecc. cat. theot. 63., bei 0. thihein (ulius) II. 4, 25. thehein II. 18, 6. III. 3, 50. IV. 12, 92. 13, 88- 28,43* Bei N. dehein pf. 52, 3. Bth. 25. 29* aber der accent fällt auf ein und cleh bleibt unbetont, Bth. 197 mit fonderbarer trennung gefchrieben : der iih te Keines fermä^e , fo daß der urtprung aus dih, deh nicht mehr gefühlt wurde, das beitätigt auch die fchreibung dohein pf. 93, 11. 106, 34. 114, 11. 118, 145, nach fallcher analogie von nohein (nullus) pf. 33, 21* 52, 2. 4, wofür im Bth. überall das beßere nehein. Bei W. dehein, dechein; belege in Hoffm. glolf. p. 10. Übrigens bedeutet thehein, dehein bei 0. und N. noch immer ulius, alicjuis und niemals nullus, nemo (wofür nihein, nehein, nohein); erit nachher entwickelt lieh ein fchwanken in die negation, das mhd. dechein kann fowohl ulius als nullus ausdrücken. Im 12 jh. begegnet noch oft dichein, dihein, namentlich in Alex. Bilat, pf. Chuonr. und der kaiferchr. Mit dem 14» jh. hebt das wort an auszufterben *). c. vor Jiuedar. ein ahd. dihhuedar oder dihwedar (alteruter) iit nicht vorhanden; erit N. gebraucht einige ­ mal deweder für eins von beiden Bth. 186. Ariit. 128. und VV. 13, 19 die partikel deweder. Die fchreibung deweder, und nicht dehweder, ftiinmt zu jenem de hein f. dehein und fcheint der erklärung aus dih zu wider- *) das provenz. degun (aliquis) Raynouard 1, 245 ift dem deutfehen dehein nachgebildet, wie uegun dem nehein.