© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 21 8 111. proiiomiaulbilJungen, einfache fLumme. fpiele liefert Beov. fva fceal man dön 9o; me man lagde 90; J>aer man Hygeläc floh 176; zuweilen leben ­ diger mit nachfolgendem lie: l'va fceal man dön, f>onne he ät guä’e gegan f>enced. 116 und man lieht in der that hier, wie andere perfönliche fubft. z. b. fva fceal mceg dön. Beov. 162» PerfÖnlicker macht auch der vorftekende ariikel: fe man gefpräc. Beov. 106. Der plur. men findet lieh z. b. Beov. 6. 15. Andere beifpiele des un- perfonlichen gebrauchs hat Lye !♦ v. man gefammelt. — Fürs altn. will Hafk anvifn. §.227. das unperfönliche mafir erft in fpälerer zeit anerkennen, es liehet aber fchon Saem. 220 b fryra matr (nemo arguit); 238 b laat mair (nemo vidit) ; 187 a hei malSr ]>ik vega (confpice- reris pugnare); lieft man in der letzten Helle faeit maSr (nemo confpicerel), fo ift in allen drei beifpielen der falz negativ, und die abHraction fchiene auch im altn. hauplfüchlicli durch die Verneinung herbeigeführt. — Alhd. findet lieh nicht feilen, befonders zu eingang der falze, wart für man, z. b. Maria 66. 96» MS. 1, ll a 22 a 24 a 31 a 2, 45 b 53 a Wallh. 36, 4. 73, 35. 103, 6. 120, 27- Wigal. 9959« Gotfr. ininnei. % 32; im Boner. wen, dem wenig vorkommenden men (Nitharts rofenkranz 4 und Oberlin i027) entfprecliend; vgl. ieinen, niemen. Die unbetonlheit des worts hat diefe verderbten formen nach lieh gezogen. W o dem man der artikel voraus ­ geht, ift melir der beftimtnlere linii von jemand vorhan ­ den und dann kann auch der oblique calüs Heben, vgl. der man Trift. 143. 1843. augsb. iiadlb. a. 1276. p. 69* den man Trift. 620. 4763. — Die mnl. und nnl. fpraclie unterfcheidet das unperfönliche men überall von dem concrelen man, ebenfo die dan. man von mand und auch untere nhd. gemeine ausfprache unbetontes men y me, mer von mann, welches die fcliriftfprache nur durch das geminierte n auszuzeichnen weiß, vgl. Schm. 9, 577. In den altengl. dichtem begegnet gleich ­ falls me als iinperfonale, Horn 906. 944. Alilaundre 1605. 1658, was aus tonlofem man oder aus dem pl. men erklärt werden kann, vgl. Ilitfon 3, 272« 6. Vcdhts (fern.) bedeutet dem Gothen res, ding (Luc. l, 1.), welchen ziemlich abftracten begriif er aber doch noch nicht pronominal für etwas, aliquid verwen ­ det, fondern wiederum erft in Verbindung mit ni kann es [iVjSlv, ovft&v ausdrücken. Auf gleiche weife hat das lat. res, oder vielmehr der acc. rem, mit allinälicher Unterdrückung der echten negation, das franz. rien gege-