© Hessisches Staatsarchiv VORREDE. ]\l ach langer Unterbrechung erfcheinen die lieben übri ­ gen capitel des dritten buchs. Bis zu leite 249 war noch in CalTel gefchrieben; alsdann mutte, gegen meine neigung, das werk latt ein ganzes jahr, ehe ich wieder hand daran legen konnte, ttill liegen. Der band erreicht nicht die Harke der beiden erften; es würde ihm jedoch nur unfchicklich fchon ein tlieil der fyntax beigefügt worden fein. Hat auch die nun zu ende gebrachte wortbildungs- lehre nicht den unmittelbaren reiz, den die unterfuchung der laute und flexionen gewährte, fo umfaßt lie gleichwohl neue und wichtige gegenttände. Ich darf nicht erwarten, daß mein verfuch, eine fo große und fatt unabfehbare reihe von wortformen zu überwältigen, durchgängig ge ­ lungen itt; oft war es aber nicht die menge, fondern der inangel des materials, der mich verlegen machte, denn für jeden einzelnen abfclmitt, wie ich mir vorge ­ nommen hatte, die hauptfächlichften quellen von frifchem durclizulefen, dazu gebrach es mir an muße. Und da wo nichts vorbeigegangen und eine gewiffe gleichförmigkeit beobachtet werden foll, itt es eben fowenig leicht, die liicken auszufüllen, als einzelnen materiell ihr Überge ­ wicht zu entziehen. Der inhalt des vierten, beinahe auch des fünften eapitels gehört feiner natur nach zu den verworrenften theilen der iprachforfchung überhaupt. Pronominal - und partikelformen erzeigen lieh auf das vielgelialligtte, und je mehr lie das anfelien einer trügenden einfachheit gewin ­ nen, detto mehr auf der hut zu fein hat man, daß lie einem nicht unter der hand entfclilüpfen. Ihre Verwandlung durch praelixe und fuffixe fordert die angeftrengtette auf- merklämkeit und gewis noch manche wiederholte betrach“