13 Ist die Kette zerrissen, so kann man sich in der nächsten Schmiede die Reserveglieder einnieten lassen, wenn man nicht selbst Hammer und Feile bei sich hat. Aber auch ohne Kette kann man in bergigem Gelände noch ziemlich schnell vorwärts kommen. Man schiebt die Berge hinauf und lässt das Rad bergunter laufen, natürlich kann das nur geschehen, wenn eine Bremse am Rade ist. In der Ebene habe ich mir einmal geholfen indem ich mich an der Schulter meines Reisegefährten fest ­ hielt und mich so mitziehen liess. Wie soll man sich zu längeren Fahrten aus ­ rüsten 1 Federleicht ist mein Gepäcke, soll der Rad ­ fahrer von sich sagen können. Vor allem denke er an einen Regenmantel oder vielmehr Kragen. Am besten sehen die aus wasserdichtem Loden aus, sie werden nicht krumpelig und behalten die Farbe; auch schützen sie auf der Rast oderinder Eisenbahn gegen Kälte. Aber auch ein baumwollner thut schon seine Dienste, die wichtigste Eigenschaft desselben ist die Leichtigkeit. Man muss sie von Zeit zu Zeit, (etwa alle Jahr), in einer chemischen Waschanstalt wasserdicht machen lassen. Mantel und Wäsche rollt man am besten in ein Stück Wachstuch und schnallt dies auf die Lenkstange. Bei mehrtägigen Fahrten versieht man sich natürlich zuerst mit Reservehemd und Strümpfen, sowie einigen Taschentüchern etc. Taschenkamm und Bürstchen, und sonstigem, je nach den Gewohn ­ heiten des Fahrers. Vor allem aber vermeide man viel Gepäck. Auch die Kleidung soll leicht sein. Im warmen Sommer fährt man am besten ohne