halten. Bei Anwendung desselben rechnet man auf eine Oelung etwa 100 km, dann soll es wieder ­ holt werden. Hat aber das Rad eine Woche ge ­ standen, so ist es doch gut wieder etwas Oel an die Lager zu bringen ehe man es braucht. Am besten hängt man das Rad dabei auf, da man nach ­ her die Räder in schnelle Umdrehung versetzen muss, damit sich das Oel überall hin vertheilt. Alle paar Monate ist es gut Petroleum oder Benzin in die Lager zu schütten, solange bis ganz klare Flüssigkeit herausläuft, danach aber ist mehrfaches starkes Oelen, in kurzen Zwischenräumen noth- wendig. Man muss natürlich alle Lager ölen, am wichtigsten sind die der Räder und der Kurbeln. Die der Steuerung wird ja nicht so sehr bewegt und ist es da nicht so oft nöthig. Manche wenden statt Oel Vaselin an, sie öffnen die Lager etwas und streichen die Masse mit einem Messer hinein, bis sie ganz voll sind. Dies braucht nur selten wiederholt zu werden. Reparaturen. Auch am solidesten Fuhrwerk kann natürlich etwas zerbrechen. Ein guter Fuhrmann wird des ­ halb immer etwas-Handwerkszeug bei sich haben wenn er über Land fährt, auch der Radfahrer soll es thun. Am häufigsten ist eine Verletzung des Luft ­ reifens, also muss der Fahrer vor allem ihn aus ­ bessern können. Die Gummireifen bestehen bei uns meistens aus zwei Theilen, dem innneren Luftschlauch, der voll ­ ständig luftdicht sein muss, und dem äusseren Lauf ­