8 eine Drahtzange. Auf längeren Fahrten nehme ich sogar einen kleinen Hammer und Feile mit. Bei Tages- und Nachmittagstouren führe ich stets eine Laterne mit, um auf Alles vorbereitet zu sein. Wer sich nur gegen Ueberfahrenwerden durch andere Fuhrwerke sicheren will, für den genügt eine ganz billige Laterne. Nur Acetylen ­ lampen erleuchten den Weg wirklich so erfolgreich, dass man bei grosser Aufmerksamkeit Hindernisse, wie Steine und ähnliches, wirklich vermeiden kann. Sie sind deshalb für diesen Zweck trotz ihrer grossen Mängel zu empfehlen. Sie sollte aber immer am Steuerrohr über dem Vorderrad an ­ gebracht sein, nicht unten neben dem Rad. Bei nasser Strasse wird nämlich das Glas in kurzer Zeit so mit Koth bedeckt, dass nichts mehr vom Lichte zu sehen ist. Wie muss man sein Rad behandeln? Selbstverständlich ist, dass man dasselbe nicht an einem feuchten Orte aufhebt, da es sonst rosten würde. Weniger bekannt ist, dass dasselbe im Winter an keinem zu kalten Ort aufbewahrt werden darf, namentlich wenn es lange Zeit nicht gebraucht wird, da sonst das Gummi der Reifen brüchig wird. Gut ist es wenn die blanken Theile des Rades bei längerem Stehen mit reinem Vaselin bestrichen werden, man trägt es am bequemsten mit einem Pinsel auf. Viele hängen beim Nichtgebrauch ihr Rad auf, und unstreitig wird es dann am meisten geschont. Wird das Rad benutzt, so ist vor allem das Oelen nicht zu vergessen. Das Oel soll voll ­ ständig säure- und harzfrei sein, am besten nicht allzu dünnflüssig um sich besser in den Lagern zu