6 Und weiss man, wenn man bei schönem Wetter eine Fahrt antritt, ob man keinen Regen bekommt^ Hat man Schutzbleche und Regenmantel so kann man seine Fahrt fortsetzen, und bekommt vielleicht später noch das schönste Wetter. Der andere wird seine Zuflucht zum ,,grossen Rruder“ (Eisen ­ bahn) nehmen müssen. Aber wir brauchen nicht auf Regenwetter zu warten um die Vortheile der Schutzbleche kennen zu lernen. Ich fuhr einst von Elm nach Schlüchtern hin ­ unter. In dieser Gegend wird fast nur Rindvieh zum ziehen benutzt. Siehe da, bald klebten die für den Landmann so werthvollen, frischen Ueber- reste dieses lieben Vieh’s im Gesicht meines Sports ­ genossen, dem Schutzbleche auf einer längeren Tour zu lästig waren. Soll man mit oder ohne Bremse fahren? Bei unseren Bergen ist die Bremse unbedingt erforderlich und zwar eine Handbremse, die Fuss- bremse kann man erst in Thätigkeit setzen, nach ­ dem man einen Fuss von den Pedalen entfernt hat, und im Nothfalle muss man alle Mittel anwenden das Rad zu hemmen und darf nicht die Pedale loslassen, mit denen man immer noch am wirk ­ samsten hemmen kann. Allerdings soll man die Bremse nur im Nothfalle anwenden, da man sonst in kurzer Zeit den Gummireif durchscheuert. Man soll sich deshalb üben auch den steilsten Abhang ohne Hilfe der Bremse langsam hinunter zu fahren. Reisst die Kette, oder springt sie aus, so rettet die Bremse, versagt diese, so kann man mit den Pe ­ dalen hemmen. Ueberlassen wir es den Bewohnern 1 der Tiefebene, z. B. den Berlinern, ohne Bremse*