5 ^ie so, dass der Fahrer bei völlig aufrechtem Sitz mit ausgestreckten Armen gerade die Griffe fassen kann. Tiefgekröpfte Lenkstangen überlasse man 4en Rennfahrern. Soll man einen Kettenkasten am Rade haben ? Bei schlechtem Wetter setzt sich Schmutz in ■die Kette und erschwert dann den Lauf des Rades ganz bedeutend, ja die Kette kann dann sogar reissen, wenn sie etwas straff gespannt war. Aber -auch bei trockenem Wetter setzt sich Staub hinein, ^erschwert den Lauf und nutzt die Kette schneller ab. Ein Oelen ist nicht angebracht, weil dann die Kette in unangenehmer Weise knackt. (Man muss «ie nach dem Oelen wieder sorgfältig trocken putzen.) Daher hat ein Kettenkasten seine Vortheile, für solche, die bei jedem Wetter fahren ist er geradezu unerlässlich. Die von Celloloid sind die leichtesten und hübschesten, aber sie verziehen sich nach kurzer Zeit, schleifen und müssen weggeworfen werden. Besser sind die von Leder, sie sind dauer ­ haft, aber zu schwer abnehmbar, und eine Reparatur ♦der Kette ist dabei auf der Fahrt äusserst zeit ­ raubend und lästig. In neuerer Zeit bringt man Kästen von Blech auf den Markt, die sich mit ■einem Federdruck lösen, sie sind also den anderen :sehr vorzuziehen. Der Tourenfahrer sollte die Schutzbleche immer am Rade lassen, sie nie entfernen. „Es sieht aber -so schneidig aus ohne Schutzbleche zu fahren“, erwidert man. Ja, so lange es trocken ist, mag es :sein, aber auch nicht immer, die Bleche schützen aaicht nur vor nassem Schmutz, auch vor Staub.