4 v unterschätzenden Vortheile. Es steuert sich leichter und ruhiger und dann (dies fällt bei uns besonders in’s Gewicht), es fährt sich leichter bergauf. Gleiche Räder sind aber nun einmal modern, wer kann dagegen ankämpfen ? Nun der Sattel! Ein unbequemer Sattel hat schon Manchem das Radeln verleidet. Der Sattel soll gut federn, es gab eine Zeit, in der man be ­ hauptete, ein harter Sattel gäbe mehr Kraft beim Treten. Man ist von dieser Ansicht längst zurück ­ gekommen. Durch gute Sattelfedern wird bei Un ­ ebenheiten des Weges der Stoss aufgefangen und * das Rad geschont. Auch wird man bei stärkerem Rütteln des Körpers viel schneller ermüden. Dann? die Form. In neuerer Zeit kommen Fabrikate auf den Markt, bei denen der hintere Theil des Sattels zwei erhöhte, dreieckige Polster hat. Ich halte sie für empfehlenswerth, (namentlich für Damen), da hier die ganze Last auf den Beckenknochen ruht und die dazwischen liegenden Weichtheile geschont werden. Aber vor allem sehe man auf gute Spiral ­ federn, auch darf die Spitze nicht zu kurz sein. Wie soll (1er Sattel sitzen? Er soll so hoch stehen, dass man im Sattel sitzend bei gestrecktem Bein, eben noch mit der Fussspitze unter das ganze Pedal kommen kann. An der Sattelstütze ist ein wagrechtes Knie,, an ihm soll man den Sattel etwas nach vorn ge ­ rückt befestigen, so dass der Herrensattel mit seiner vordersten (langen) Spitze fast (nicht ganz) senk ­ recht über dem Kurbellager steht. Die Lenkstange soll wagerecht oder an den Griffen etwas aufwärts gebogen sein. Man stellt