1 Jahr Garantie. Das heisst, der Händler reparirt •dem Käufer kostenlos alles, was an der Maschine zerbricht, wenn es durch Material- oder Fabrikations- Fehler hervorgerufen ist. Denn unter keinen Um ­ ständen kann man dem Händler zumuthen ein Rad wieder gratis in Stand zu setzen, oder gar umzu ­ tauschen, das durch unvorsichtige und rohe Be ­ handlung verdorben ist. In vielen Fällen ist es aber sehr schwer, oder unmöglich, nachzuweisen, was der Grund des Bruches war. Da kommt es nun sehr viel auf das Entgegenkommen des Ver ­ käufers an. Ueberhaupt muss man sich beim Rad ­ kauf auf den Händler verlassen, es ist unmöglich •eine Maschine vollständig zu beurtheilen, ehe man auf ihr eine längere Fahrt gemacht hat. Welche Art von Rad soll man nehmen? Es gibt Tourenmaschinen, Strassen- oder Halbrenner, und Bahnrenner. Manche halten es für das Ideal, einen Bahnrenner auf der Strasse zu fahren. Ganz leichte Personen, die sehr sicher fahren, mögen sich diesen Luxus bei gutem Wetter auf den besten Wegen und in der Ebene erlauben. Unter anderen Verhältnissen ist unbedingt davon abzurathen. Ob leichtere oder schwerere Strassenmaschine, das mag jeder nach seinem Geldbeutel entscheiden. Natürlich ist wohl anzunehmen, dass die theuere Maschine auch genauer gearbeitet ist. Die Grösse der Räder wäre noch zu erwähnen. Das Hinterrad hat gewöhnlich einen Durch ­ messer von 28 engl. Zoll bei Herren, bei Damen 26. Heute sind nun gleiche Räder in Mode, sie sollen besser aussehen. Bis vor Kurzem waren die Vorder ­ räder 2 Zoll höher, und dies hatte seine nicht zu 1*