XIV Alle Orte, an denen eine aussergewöhnliche Ansammlung von Menschen stattfindet, sind beim Radfahren zu meiden. Glockenzeichen dürfen inner ­ halb der Stadt nur beim Umbiegen um Strassen- ^cken gegeben werden. Nach eingetretener Dunkelheit bis Sonnenauf ­ gang muss jedes Fahrrad mit hellbrennender Laterne in weissem Licht versehen sein. Jedes im Gebrauch befindliche Fahrrad muss mit einer deutlich lesbaren Nummer versehen sein, welche dem Besitzer desselben im Kommissariat der Polizei-Direction nach dem Verzeichniss, in welches er sich dort eintragen lassen muss, mitgeteilt wird. Die Nummer muss an beiden Seitenscheiben der Laterne in wenigstens 3,5 cm hohen Ziffern und an der Rückseite des Sitzes auf einer Tafel* in wenigstens 5 cm hohen Ziffern angebracht werden, so, dass letztere Nummer von der Rückseite her vollständig sichtbar ist. Auf Grund des § 46 der Strassenpolizei-Ordnung vom 1. Juli 1889, wird das Radfahren innerhalb des Aueparks während der Nachmittagsstunden von 3—7 Uhr verboten und ausser den öffentlichen Fahrwegen, nur die beiden Fahrwege hierzu frei ­ gegeben, von denen der eine östlich vom Orangerie ­ schloss um den Bowlingreen durch die rechts ­ seitige Hirschgrabenallee um den Theaterberg herum zu dem Ausgange nach der Neuenmühle, der andere vom Auewege über die Brücke des Küchengrabens durch die rechtsanschliessende Allee über die Brücke zwischen dem Bassin und dem Siebenberge ebenfalls zum Ausgange nach der Neuenmühle führt.